Aarau, Augustin-Keller-Strasse / Jurastrasse

Diese Begegnungszone ist eine ehemalige Wohnstrasse.  



Aarberg, Stadtplatz « Stedtli »

Vorgeschichte Ende 1999 wurde das von der Gemeinde Aarberg eingereichte Projekt „AARbiente“ im Rahmen des kantonalen Wettbewerbes „Attraktivierung der Kernzonen“ vom Kanton Bern zusammen mit zwei andern Gemeinden zum Siegerprojekt gekürt. Ein Preisgeld von total Fr. 500’000.– stachelte die Spezialkommission noch mehr an, die insgesamt 7 Bausteine umzusetzen, da die Auszahlung des Preisgeldes an die Bedingung geknüpft wurde, die Projekte bis Ende 2004 umzusetzen. Der Baustein „Begegnungszone“ war in der Wettbewerbsphase noch kein Thema. Erst als die Spezialkommission nach dem Gewinn des Wettbewerbes an die Planung zur Umsetzung der Bausteine ging, bekam sie vom Gemeinderat zusätzlich den Auftrag, die Einführung einer Flanierzone im Stedtli zu prüfen. Diese sollte zusammen mit dem Stedtlibaustein „AARena“, besser bekannt unter dem Namen „Kubus“, koordiniert und eingeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt waren aber die gesetzlichen Grundlagen für die rechtliche Einführung noch nicht gegeben. Erst im Jahre 2002 wurde die Begegnungszone in der Gesetzgebung verankert und somit das Instrument für die Gemeinden geschaffen, Begegnungszonen einführen zu können. Zweck und Ziel der Begegnungszone Die mit der Ortskernattraktivierung „AARbiente“ angestrebte Aufwertung des Stedtli als zentraler Einkaufs-, Begegnungs- und Kulturort deckt sich weitgehend mit den Zielen der Verkehrsanordnung der Begegnungszone: ermöglichen einer sicheren und attraktiven Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden in



Affoltern am Albis, Obere Bahnhofstrasse

Am 25.11.2007 stimmte die Bevölkerung für die Einrichtung einer Begegnungszone an der Oberen Bahnhofstrasse. Die Bauarbeiten wurden 2010 abgeschlossen. Der Studienauftrag bezweckt, eine Lösung zur Stärkung und Belebung des ehemaligen Zentrums von Affoltern zu finden. Seit der Eröffnung von drei Einkaufszentren kämpfen viele Detailgeschäfte an der Oberen Bahnhofstrasse mit sinkenden Umsätzen. Es wurden daher Vorschläge zur Gestaltung einer Begegnungszone mit der Oberen Bahnhofstrasse als Rückgrat erwartet. Das angestrebte Tempo 20 soll ein attraktives Flanieren und Verweilen ermöglichen. Gestaltungsidee: Die Obere Bahnhofstrasse ist bekannt für ihre Geschäfte und den zum Teil gut erhaltenen Gebäuden. Mit der Neugestaltung tritt die bestehende Substanz der Oberen Bahnhofstrasse optisch verstärkt in Erscheinung. Der traditionelle Strassenquerschnitt wird aufgelöst, die Trottoirs zu Gunsten einer Gleichberechtigung von Fussgängern und Fahrzeugen eingeebnet. Dies ermöglicht eine durchmischte Strassennutzung, sei es als Fahrbahn, Flanierzone, Veloweg, Parkierung oder für Wochenmarkt, Strassenfeste, Aussenverkauf und Strassencafé.



Altstätten, Vieille Ville

Der Stadtrat Altstättens erkannte, dass das Potenzial der Altstadt nicht ausgeschöpft ist und hat einer Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, die vorhandenen Qualitäten zu verstärken und mögliche Verbesserungen aufzuzeigen. Dies im Wissen, dass das Ambiente der Innenstadt und das Wohlbefinden der Kundschaft eine immer wichtigere Rolle im Konkurrenzkampf mit Einkaufszentren spielt. Das Einkaufserlebnis in der Marktgasse soll aufgewertet und die ganze Altstadt flächendeckend gestärkt werden. Zu den Massnahme gehört die Signalisation einer Begegnungszone. Die Begegnungszone ist eine Möglichkeit, das Flanieren in der Altstadt aufzuwerten, ohne zur Radikalmassnahme des Verbots des motorisierten Verkehrs zu greifen. Erste Massnahmen wurden bereits im Sommer 2002 vorgenommen (Marktgasse und Engelgasse), also bevor definitiv über die Einführung der Begegnungszone befunden wurde. Weitere Massnahmen bestanden in Verbesserungen der Zugänge in die Altstadt, um die Vernetzung der Begegnungszone mit der übrigen Stadt zu gewährleisten sowie die Verbesserung des Parkplatzangebotes am Rand der Altstadt. Letztere sollen die Altstadt etwas vom Parkierungsverkehr entlasten. Seit September 2007 führen bunte Bärentatzen durch die verschiedenen Gassen des Altstätter Zentrums. In unterschiedlichen Farben werden so Engel-, Pflug-, Ring-, Markt-, Gerber-, Ober- und Rabengasse sowie der Gemüsemarkt und die Trogenerstrasse miteinander verbunden. Ziel dieser Strassenbemalung, die witterungsbedingt rund 6 Monate haften bleibt, ist eine bessere und



Arlesheim, Ortskern

Den Anstoss zur Begegnungszone im Ortskern gab eine Studie des örtlichen Gewerbe- und Industrievereins vom Frühjahr 2004. Die Idee stiess bei den Behörden auf offene Ohren: der Gemeinderat stimmte einem solchen Projekt im Juni 2005 zu. Im Dezember 2005 ging es um die Detailausarbeitung, wozu eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern aus Gewerbe, Gemeindebehörde, Verkehrsfachbereich, Anwohnerschaft, Altersverein, IG Velo sowie aus Eltern von Kleinkindern gebildet wurde. Nebst dem Umfang der Begegnungszone, hatte die Arbeitsgruppe bauliche Massnahmen geplant und ein Informationskonzept für die Bevölkerung entwickelt. Die Begegnungszone umfasst im Wesentlichen den Ortskern von Arlesheim Auch Gemeindepräsident Karl-Heinz Zeller ist erleichtert: « An der gestrigen Generalversammlung des AGIV führte die Grösse der Begegnungszone zu keinen Diskussionen mehr. » Anwohnervertreter Dieter Faller ist mit dem festgelegten Gebiet ebenfalls grundsätzlich einverstanden. Er befürchtet jedoch, dass es in der neuen Begegnungszone vermehrt zu Unfällen kommen wird.  » Die Fussgäner dürfen darin herumschlendern wie sie wollen », erklärt der Garagist,  » das kann schnell zu Missverständissen führen. Autofahrer und Fussgänger kommen bereits jetzt gut aneinander vorbei. » (Basler Zeitung, 24.03.06) Bauphase / Planung Nach Bauvollendung der Umgestaltung (Hauptstrasse und Bachweg) wurde unmittelbar anschliessend die Begegnungszone eröffnet. Die Umgestaltung der oben genannten Strassen war bereits vor dem Beschluss, eine Begegnungszone einzuführen, geplant.



Baar, Bahnhofplatz

Baar ist ein Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs. Am Bahnhofsplatz treffen sich ein halbes Dutzend Buslinien mit der, ab Ende 2004 auf die im Viertelstundentakt ausgebauten, Stadtbahn Zug. Vor dem Umbau wurde der Bahnhofsplatz vornehmlich als breite Strasse wahrgenommen. Die heutige Gestaltung schafft einen grosszügigen Platz und ermöglicht ein gemächliches Miteinander zwischen dem Fussverkehr, Autos und Bussen. Bauphase / Planung 1997: Grundlage für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes bildet ein unter fünf Landschaftsarchitekten durchgeführter Studienauftrag. Januar 2000: Der Baukredit wird an der Gemeindeversammlung genehmigt. Dezember 2000: Der Busterminal wird eingeweiht. Kommentar seitens Fussverkehr Schweiz Der Bahnhofsplatz wird als einheitliche Fläche von Fassade zu Fassade in einer Ebene als Platz ausgebildet. Grossflächige Ortbetonplatten verleihen dem Platz Grosszügigkeit und bewähren sich bei hohen Belastungen durch den Busverkehr. Eine hohe Lichtsäule, ein Wasserspiel und eingestreute Bäume mit Sitzelementen schaffen vor dem Coop einen vor dem Fahrverkehr geschützten Aufenthaltsbereich. Die Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern werden bewusst in Kauf genommen: Fussgängerinnen, Velofahrer, der Auto- und Busverkehr muss sich auf der offenen Platzfläche verständigen – fest zugeteilte Verkehrsflächen gibt es nicht mehr.



Baden, Bahnhofplatz

Belebter Bahnhofvorplatz. Das Verkehrsregime sieht ein Mischverkehr mit ÖV vor. Das geltende Lastwagenfahrverbot bezieht sich lediglich auf Transporte mit mehr als 28 Tonnen Gesamtgewicht. Der Anteil von Lastwagenverkehr beträgt 0.5%, der Busverkehr beläuft sich dabei auf ca. 360 Busse pro Tag, was ein verantwortungsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer voraussetzt. Angrenzend an die Begegnungszone befinden sich Banken und weitere Geschäfte.



Baden, Lägernstrasse


Baden, Martinsbergstrasse

In der Begegnungszone an der Martinsbergstrasse herrscht ein Fahrverbot, ausgenommen sind davon lediglich die Anwohner. Durchgangsverkehr wird somit verhindert, was die Benutzerfreundlichkeit der Begegnungszone aus Sicht des Langsamverkehrs insgesamt verbessert.



Baden, Schmiedeplatz

In der nördlichen Ecke des ehemaligen Industrieareals Baden Nord ist in den letzten Jahren das neue Berufsbildungszentrum Schmiede (BBZ) entstanden. Dieses konzentriert verschiedene Institutionen der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Das Schulareal ist nicht in sich abgeschlossen, die Schulgebäude sind vielmehr eingeflochten in die bestehende industrielle Struktur von Baden Nord. Schulnutzungen vermischen sich so mit industriellen Nutzungen. Die neu geschaffene Begegnungszone mit Tempo 20 und Fussgängervortritt am Schmiedeplatz ist eine innovative Umsetzung der kombinierten Verkehrfläche, welche die Bedürfnisse der Schüler und der Erschliessung des Industriegeländes vereint. Der Schmiedeplatz funktioniert in diesem Ensemble von Schul- und Industriebauten als Anknüpfungspunkt und ist gleichzeitig Teil einer grösseren Freiraumstruktur. Im Entwicklungsrichtplan Baden Nord ist vorgesehen, eine begrünte Freifläche zwischen dem Schmiedeplatz und dem Hochspannungslabor zu erstellen. Die Alte Schmiede könnte so in einem baumbestandenen Raumkontinuum zu stehen kommen, das sich von der Bruggerstrasse bis zum Fusse des Martinsbergs – den Schulstandort integrierend – aufspannt. An dieser Vision knüpft die Gestaltung des Schmiedeplatzes an. Es ist der Versuch, eine landschaftsarchitektonische Lösung zu finden für einen Ort in Baden, der eigentlich kein Platz ist, sondern sich entlang dem ehemaligen Nordweg bis zu den Sportbauten des BBZ erstreckt und die unterschiedliche Bedürfnisse der Schulwegverbindungen und Erschliessung der Industriebauten



Bâle, St. Johanns-Rheinweg

Neu ist der St. Johanns-Rheinweg eine Begegnungszone ohne Trennung zwischen Fahrbahn und Trottoir. Auf dem Bermenweg ist zwischen Fähre und Rheinbad eine durchgehende Sitzstufe eingerichtet worden. Zudem gilt für den Motorfahrzeugverkehr neu Tempo 20. Quellen / Literatur Medienmitteilung vom 19. Juni 2007 Baudepartement, Tiefbauamt, Verkehrsbauten



Bassersdorf, Ortszentrum

Bassersdorf wollte die Aufwertung des Ortszentrums vorantreiben. Mit der Durchführung eines Projektwettbewerbes zur städtebaulichen und gestalterischen Aufwertung des Dorfplatzes wurde der erste Grundstein für eine Neuorganisation des Verkehrs im Zentrum von Bassersdorf gelegt. Ausserdem sollte gemäss Gesamtverkehrskonzept der Gemeinde für das Gebiet zwischen der Winterthurerstrasse, der Baltenswilerstrasse, dem Dorfplatz und der Poststrasse eine Begegnungszone eingerichtet werden, wobei der Dorfplatz langfristig gesehen verkehrsfrei bleiben soll. Am 14. März 2006 stimmte die Gemeindeversammlung der Einführung einer Begegnungszone im Dorfzentrum sowie der Schliessung eines Teils der Dorfstrasse, des Baarainliweges und einer Brücke zur Winterthurerstrasse für den Fahrverkehr zu. Da ein Bassersdorfer Stimmbürger gegen diesen Beschluss Rechtsmittel ergriff, konnte das Projekt 2007 nicht mehr umgesetzt werden. Inzwischen konnten die Rechtsmittel behoben und die Begegnungszone Dorfzentrum ab Februar 2008 definitiv umgesetzt werden. Bauphase / Planung Konzeptidee: – Mischfläche-Gestaltung auf gleichem Höhenniveau – Aufpflästerung an den Eingangsbereichen der Begegnungszone mit Signalisation – Schliessung Baarainliweg für den Fahrzeugverkehr – Alternierend angeordnete Einengungen teilw. mit integrierten Parkfeldern – Vertikale Grünelemente als Abschluss der Einengungen – Einheitliche Beleuchtung – Die zentralen Bereiche werden durch querliegende Pflästerungsbänder hervorgehoben – Wichtige Fussgängerquerbeziehungen werden mit Hilfe von Materialwechsel gekennzeichnet und durch Pflanztröge geschützt Wirkung: – Kontrastreiche Eingangstore signalisieren den Verkehrsteilnehmern das neue



Belp, Flughafenvorfahrt

Die Gemeinde Belp entwickelte sich seit den sechziger Jahren von einer Landgemeinde zu einer Agglomerationsgemeinde, welche am Fusse des Belp-und Längenberges liegt. Bauphase / Planung Schwierige Planungsphase da drei Probleme auf ein Punkt konzentriert sind: Zubringer zum Flughafen (Passagiere) / Hochwasserschutz Aare / Naherholungsgebiet Giesse / Giessenbad Beschreibung vorher – nachher Verknüpfung von Natur und High-Tech des Flughafens mit zwei Aussichtsplattformen und einem « roten Teppich » Kritische Erfolgsfaktoren / Schwierigkeiten Während Planung und Umbau: schwierige Fussgänger – und Verkehrsführung während den Bauarbeiten Seit der Umsetzung: Die Begegnungszone hat sich sehr bewährt.



Bern, Alpeneggstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Altenbergstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Beatusstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Beaumontweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Benteliweg / Kirchackergasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Bienenstrasse / Werkgasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Böcklinstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Breitenrainplatz

2007 hatte Regula Rytz (Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün) den Projektwettbewerb für den Breitenrainplatz gestartet – im Dezember hat eine Jury unter ihrem Vorsitz 20 Beiträge aus dem In- und Ausland beurteilt. Als Sieger ging das Projekt «Amélie» des Zürcher Landschaftsarchitekturbüros Hager hervor, wie Rytz am Montag vor den Medien bekannt gab. Die heutige Verkehrsführung mit einer von der Strasse getrennten Tramhaltestelle wird beibehalten. Die Verkehrsfläche wird jedoch reduziert, zu Gunsten des Aufenthaltsbereiches für die Quartierbevölkerung. Der gesamte Platz soll in eine Zone mit Tempo 30 integriert werden. Die Einmündung der Breitenrainstrasse in den Breitenrainplatz soll gar zur Begegnungszone mit Tempo 20 werden. Bauphase / Planung Im Sommer 2008 will der Gemeinderat dem Stadtrat einen Kredit für die Ausarbeitung des Vorprojekts und des Bauprojekts vorlegen. Sobald das Bauprojekt vorliegt, sollen die Bewilligungsverfahren ausgelöst und dem Stadtrat der Baukredit zum Beschluss unterbreitet werden. Mit der Umsetzung des Projekts ist ab 2012 zu rechnen. Sie soll mit der Sanierung der Tramgeleise koordiniert werden, die bis dahin erforderlich sein wird.  


Bern, Breitfeldstrasse / Parkstrasse

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Bern, Bridelstrasse Ost

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Dählhölzliweg

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Bern, Distelweg

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Bern, Dübystrasse

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Bern, Eggimannstrasse

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Bern, Falkenhöheweg

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Bern, Falkenweg / Malerweg

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Bern, Fichtenweg

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Bern, Flurstrasse

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Bern, Gotthelfstrasse

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Bern, Greyerzstrasse

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Bern, Gryphenhübeliweg

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Bern, Hiltystrasse

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Bern, Hofmeisterstrasse

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Bern, Jägerweg Ost

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Bern, Jägerweg West

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Bern, Jurastrasse

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Bern, Kasthoferstrasse / Mindstrasse / Gruberstrasse

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Bern, Kornweg-Hagröseliweg

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Bern, Lerberstrasse

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Bern, Liebeggweg

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Bern, Löchligutweg

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Bern, Lorrainestrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Marzillistrasse

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Bern, Mittelstrasse

Die Mittelstrasse wird zur Begegnungszone mit Tempo 20. Im Oktober 2009 werden Bäume gepflanzt und Sitzbänke aufgestellt. Zum Projekt gehören auch die Umgestaltung von Länggass- und Neufeldstrasse, fünf Polleranlagen zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs, die Lichtsignalanlage an der Kreuzung Längass-/ Bremgartenstrasse zur Verkehrsdosierung, die Arbeiten an der Bremgartenstrasse und die Temporeduktion auf der Bühl- und Stadtbachstrasse. Diese weitergehenden Massnahmen sind jedoch momentan blockiert: Der Bauentscheid des Regierungsstatthalteramts vom 10. Juni 2009 wurde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern mit drei Beschwerden angefochten. Quelle: Online-Ausgabe « Der Bund » vom 13.08.2009



Bern, Nussbaumstrasse

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Bern, Rossfeldstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Sonnenhofweg

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Bern, Steinerstrasse

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Bern, Turnweg

Die Begegnungszone verbindet das Schulhausumfeld mit dem öffentlichen Spielplatz. Ein Netz aus farbigen Streifen analog der Bewegungen der Schülerinnen und Schüler sowie Sitzelemente (sog. ilos, franz.: Inselchen) besetzen den Platz auch ausserhalb des Schulbetriebs. Mit der Umsetzung erhofft sich die Stadtverwaltung das Ende des über 10-jährigen Streits um Sperrung oder nicht Sperrung dieses Strassenstücks für den MIV. Geschichtlicher Abriss von Idee bis zur Realisierung Bauphase / Planung Die über 10-jährige Forderung nach Sperrung der Strasse für den MIV zur Vergrösserung des Pausenplatzes wird mit der Schulhaussanierung inkl. Anbau Garderobentrakt an die Turnhalle 2006/07 neu lanciert. Der ebenfalls 10-jährige Widerstand von Seiten Quartierleist und kleinen Gewerbebetrieben verlangt nach einem neuen Lösungsansatz. Um ein langwieriges Beschwerdeverfahren zu verhindern, wird Ende 2008 ein Vorprojekt für eine Begegnungszone erarbeitet und anfangs 2009 mit den Betroffenen diskutiert. Trotz Unmutsbekenntnissen von Befürwortenden einer Sperrung kann die Begegnungszone im Herbst 2009 realisiert werden. Beschreibung vorher – nachher Schulhausvorplatz inkl. Trottoir waren mit Geländern von der 5.50 m breiten Fahrbahn getrennt, jedoch bestand eine Öffnung inkl. Strassenverengung als Verbindung zum gegenüberliegenden Spielplatzeingang, die Fahrbahn wurde in der grossen Pause durch die Schule mit einer Kette für den Verkehr gesperrt. Neu ist die Fahrbahn auf 3.50 verengt, die Geländer



Bern, Vieille Ville

Die Pflästerung war seit längerer Zeit in schlechtem Zustand und auch die Gas- und Wasserleitungen waren am Ende ihrer technischen Lebensdauer angelangt. Mit der 2005 erfolgten Gesamterneuerung von Kramgasse und Gerechtigkeitsgasse hat die Stadt Bern die Gunst der Stunde genutzt und diese Gassen umgestaltet sowie ein neues Verkehrsregime eingeführt, so dass die Untere Altstadt nun zum Flanieren und zur Begegnung einlädt. Der Stadtbach ist wieder sichtbar und dank der Erweiterung des Casinoparkings gibt es in der Kramgasse nun keine öffentlichen Parkplätze mehr. Die Reduktion des Parkiersuchverkehrs begünstigt den Erfolg der Begegnungszone zusätzlich. Weitere Gassen werden parkplatzfrei, wenn gegen Ende 2006 auch das um 118 Parkplätze erweiterte Rathausparking eröffnet werden kann. — « Grandezza » in der Altstadt Der Wirt, die Leistpräsidentin, die Gemeinderätin – alle freuen sich an der Begegnungszone Untere Altstadt. Mehr Wohnqualität, attraktive Gassen, Geschäftsleute, die sogar mit dem Parkregime zufrieden sind: Die Bilanz der Begegnungszone Untere Altstadt fällt positiv aus. Zwar gilt das Regime bereits seit Oktober 2005 – doch richtig zum Tragen kommt es erst jetzt, mit dem Eintreffen des Sommers: Immer mehr Restaurants stellen Tische und Sonnenschirme auf die Strasse hinaus, es macht sich eine sommerlich-südliche Stimmung breit. « Wir hören kaum etwas Negatives », sagt Ursula Bischof Scherer,



Bern, Wernerstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Wiesenstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Wylerringstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Wyttenbachstrasse

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Bern, Zeigerweg

Einfach und kostengünstig mehr Lebensqualität in die Wohnquartiere bringen, unter dieser Prämisse steht die Umsetzung von Begegnungszonen in der Stadt Bern. Diverse Quartierstrassen der Stadt Bern wurden in den letzten Jahren auf Initiative der Anwohnerschaft in Begegnungszonen umgewandelt.  



Besenbüren, Pfosigart

Schmaler Weg im Wohnquartier mit vielen Kurven und einem kleinen Platz.



Bettlach, Chrüzliacherstrasse

Im Jahre 1981 wurde die Chrüzliacherstrasse, Teilstrecke Markusstrasse – Keltenweg, als Wohnstrasse erstellt. Dieser Ausbaustandard bedurfte auch einer speziellen Signalisation. Nach der Änderung der eidgenössischen Signaliationsverordnung am 28. September 2001 ist die Chrüzliacherstrasse als Begegnungszone umsignalisiert worden.



Birmensdorf, Chrüzweg

Die Begegnungszone Chrüzweg entstand 1995 durch grosses Engagement der Anwohnerschaft (« Fronarbeit », eigene Kostenbeteiligung, Einnahmen mit Strassenfest, Verantwortung für Bepflanzung). 10 Jahre später ist am Chrüzweg nun aber der Alltag eingekehrt und es zeigen sich auch Schwierigkeiten von langfristigen partnerschaftlichen Aufgabenteilungen zwischen Anwohnerschaft und Gemeindebehörden. Bauphase / Planung Durch Anwohner initiiert und von diesen auch baulich in « Fronarbeit » umgesetzt. Kosten durch Anwohner getragen bzw. durch Spenden und Erlös eines Strassenfestes finanziert. Beschreibung vorher – nachher Die anfängliche Euphorie ist der Realität gewichen. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass die Kinderzahl im mehrheitlich durch Einfamilienhäuser geprägten Quartier inzwischen deutlich abgenommen hat und damit auch das direkte Interesse der Anwohner an der Begegnungszone etwas in den Hintergrund gerückt ist. Die seinerzeit partnerschaftlich übernommene Patenschaft für Pflanzenkübel wird stark vernachlässigt und die Bepflanzung nur noch Dank dem Einsatz von Einzelpersonen überhaupt « am Leben erhalten ». (Quelle: Bauverwaltung Birmenstorf)



Blonay, En Bahyse

Le quartier où se trouve ce chemin est situé au centre du village, à proximité de la gare et surtout d’un collège. Il est constitué d’immeubles locatifs et de maisons individuelles.  



Bolligen BE, Kirchhaus – Friedhof – Reberhaus

Bolligen nutzt die Chance das Verkehrsregime im Kernbereich zeitgemäss zu gestalten und dadurch die Attrakivität und Lebensqualität zu erhöhen. In der historischen Kernzone von Bolligen soll die Begegnungszone eine Qualitätssteigerung für alle Benutzerinnen und Benutzer bringen. Die freie Querbarkeit für Fussgänger und den erhöhten Netzwiderstand für die Verminderung des Schleichverkehrs sind die Hauptanliegen. Die Aufenthaltsqualität um wichtige öffentliche Anlagen wie Reberhaus, Kirche, Friedhof, Kindergarten und Kirchgemeindehaus soll durch die neue Zonenregelung verbessert werden.



Bremgarten bei Bern, Zentrum

Die Kalchackerstrasse übernimmt eine Zentrumsfunktion. Auf engem Raum überlagern sich hier vielfältige Nutzungsansprüche wie Schulweg, Einkaufen und Buserschliessung. Mit ihrer grossen Fahrbahnfläche war sie ausschliesslich auf den Verkehr ausgerichtet. Erneuerungsbedarf lag zudem auch vor. Deshalb wurde vom Kanton Bern in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bremgarten ein Lösungsansatz gesucht, der den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und den Zentrumscharakter des Ortes unterstreicht. Durch die geschaffene Begegnungszone ist ein friedliches und sicheres Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und Nutzungen möglich. Weniger Lärm und Abgase steigern die Lebensqualität. Die Wohn- und Geschäftsnutzung ist nun gegenüber der Verkehrsfunktion stärker gewichtet und erhöht die wirtschaftliche Attraktivität des Ortes. Nicht zuletzt unterstützt die Begegnungszone auch gestalterisch die Entwicklung des Dorfzentrums und trägt zur allgemeinen Aufwertung des Ortes bei. Quellen, Literatur, Publikationen Wecker August 07; Bauphasen 2008 http://www.bremgarten-be.ch/www/90.php?page=99&id=705 Kurzbeschrieb http://www.flaneurdor.ch/home/page.aspx?archive_id=1804&a_id=1442



Bremgarten, Oberstadt (Vieille Ville)

Nach Ansicht des Stadtrates Bremgarten soll nur in der Oberstadt eine Begegnungszone geschaffen werden, nicht aber in der Unterstadt. Die IG Unterstadt ist erfreut, ein Teil der Unterstädtler verärgert. Der Stadtrat hat Ja gesagt zur Begegnungszone in der Oberstadt und Nein zur Begegnungszone in der Unterstadt. Somit fiel ein wichtiger Vorentscheid zum Verkehrskonzept der Altstadt. Der stadträtliche Beschluss bedeutet, dass Fussgänger in der Oberstadt fortan Vortritt haben und zufahrtsberechtigte Motorfahrzeuge höchstens mit Tempo 20 rollen dürfen. In der Unterstadt hingegen bleibt fast alles beim Alten, hier gilt weiterhin Tempo 30. Am Bogen und in der ganzen Oberstadt werden Autofahrer, die im Besitz einer Altstadtzufahrtsberechtigung sind, mehr Rücksicht auf die Fussgänger nehmen müssen. Artikel Mittelland Zeitung: 22.02.2006 Die Begegnungszone wurde im Sommer 2006 realisiert.



Brugg, Vieille ville

Le nouveau régime de circulation de la vieille ville de Brugg résulte de trois ateliers. Ils ont permis de formuler le souhait d’une « ambiance » spécifique à la vieille ville, dans laquelle les gens affluent pour faire leurs achats, habiter et se détendre. La vieille ville de Brugg se définit ainsi, au-delà des limites de la ville, comme un lieu où il fait bon s’attarder. La zone de rencontre de la vieille ville de Brugg (env. 11’000 habitants) a été achevée en octobre 2004. De nombreux piétons fréquentent cet espace accueillant de nombreuses activités commerciales ainsi que de nombreux logements.



Bülach, Vieille Ville

« Die Bevölkerung will eine Begegnungszone » – dies stand aus der Sicht des Stadtrats nach der einjährigen Versuchsphase (2003 – 2004) der Begegnungszone im Bülacher Städtchen fest. Da sich nach diesem Jahr aber nur geringfügige Veränderungen in den Gehgewohnheiten der Städtchenbesuchenden beobachten liessen, wurden von der Stadt zusätzliche Gestaltungsmassnahmen beschlossen. Dazu gehörte auch die Entfernung der Trottoirs, welche die Fussgängerinnen und Fussgänger dazu motivieren soll, die gesamte « Strassenbreite » zu benutzen. Eines der wichtigsten Ziele, welche der Stadtrat ins Legislaturprogramm 1998 bis 2002 und in das darauffolgende Programm 2002 bis 2006 aufnahm, ist die Verkehrsberuhigung in der Altstadt und deren lebendiges und attraktives Erscheinungsbild. Die Altstadt soll leben und zum Ort der Begegnung werden. Um dieses Ziel umzusetzen, beschloss der Stadtrat am 26.02.2003 die Einführung einer Begegnungszone in der Bülacher Altstadt als erste Etappe zur Verkehrsberuhigung und Attraktivitätssteigerung der Kernzone. Mit der Einführung der Begegnungszone musste das Gestaltungskonzept « Die neue Altstadt » in seinen Grundsätzen überdacht und überarbeitet werden. Um das Miteinander von motorisiertem Verkehr, Velofahrern und Fussgängern zu verwirklichen bzw. die ursprüngliche Trennung zwischen den Verkehrsteilnehmern zu überwinden, mussten die Trottoirs in der gesamten Begegnungszone aufgehoben werden. Dies bot Gelegenheit zu einer Neubeurteilung des Altstadtkonzepts. Ein wichtiger Aspekt ist die Funktion der



Burgdorf, Bahnhofquartier

Die erste Begegnungszone der Schweiz besteht seit 1994 – anfänglich versuchsweise unter dem Namen « Flanierzone ». Damals wurde ein Problem angegangen, das in Ortszentren von vielen Kleinstädten anzutreffen ist: Sie sind einerseits meist auf motorisierte Kundschaft angewiesen, andererseits ist gerade in Kleinstädten der starke Kundenverkehr das Grundübel für eine unattraktive Einkaufszone. Mit der Begegnunszone wurde ein Mittelweg gewählt, mit dem bewusst eine neue Verkehrskultur angestrebt wurde: der Langsamverkehr. Beschreibung Vorher Nachher Die Strassen im Bahnhofquartier galten schon vor der Einführung der neuen Regelung als relativ angenehm. Nach der Einführung: – Rückgang des Geschwindigkeitsniveaus um rund 20 km/h – Abnahme des motorisierten Verkehrs um 16% Die anfängliche Skepsis seitens der Bevölkerung und des Gewerbes wandelte sich im Laufe der Pilotphase in breite Akzeptanz (Meinungsumfrage bei Geschäftsinhaber: 1997 – 25% Befürwortung; 2001 – 55% Befürwortung) Quellen Literatur Publikationen Informationen über alle Begegnungszonen in Burgdorf finden sich unter www.modelcity.ch Weitere Literatur: Daniel Grob, Fussverkehr Schweiz (2000): Evaluation einer neuen Form für gemeinsame Verkehrsbereiche von Fuss- und Fahrverkehr im Innerortsbereich – Expertenbericht Fussgänger- und Velomodellstadt Burgdorf (2002): Natürlich unterwegs. Schlussberich 1996 -2001



Burgdorf, Teilquartier Eymatt

Ehemalige Wohnstrasse wurde per 1. Januar 2002 als Begegnungszone umsignalisiert.



Burgdorf, Teilquartier Fink

Das Teilquartier Fink wurde ehemals als Wohnstrasse signalisiert, jedoch seit 2002 als Begegnungszone umsignalisiert worden.



Burgdorf, Vieille Ville

Die Begegnungszone in der unteren Altstadt von Burgdorf ist seit 2004 versuchsweise in Betrieb. Der Entscheid über die definitive Einführung steht noch aus, dürfte aber in der ersten Hälfte des Jahres 2006 erfolgen.



Cham, Tormattstrasse


Chêne-Bougeries, Quartier de la Gradelle

La zone de rencontre du quartier de la Gradelle concerne le seul quartier de la commune de Chêne-Bougeries. 1500 habitants vive dans ce quartier et peuvent donc se bénéficier du nouveau régime de vitesse dans leur quartier, depuis 1998.



Chêne-Bourg

La mise en zone de rencontre (rue R.A. Floquet et rue Peillonnex notamment) est un premier pas pour encourager une mobilité douce et contribue à une meilleure cohabitation des usagers dans l’espace public. Au centre de la commune, les enfants et leurs parents trouvent ainsi un lieu supplémentaire dans lequel les promenades et les rencontres se voient potentiellement améliorées. (ATELIER DU FUTUR « ENFANTS ET JEUNES », Commune de Chéne-Bourg)


Chiasso, Corso san Gottardo


Chur

Umsetzung und Kosten Provisorium (August 07 – November 07) Durch die Fertigstellung des Bahnhofplatzes und der Inbetriebnahme des Parkhaus „Bahnhof“ auf Ende Oktober 2007 sowie der Komplexität der Gegebenheiten hat der Stadtrat im August 2007 eine sofortige provisorische Einführung der Begegnungszone City beschlossen. Diese umfasst die untere Bahnhofstrasse inkl. Alexanderplatz, den Bahnhofplatz, die obere Alexanderstrasse, den westlichen Abschnitt der Ottostrasse, die Steinbockstrasse und die Tivolistrasse. Während der einjährigen Versuchsphase sollen Erfahrungen gesammelt werden für die definitive Einführung der Begegnungszone und für die anstehende bauliche Sanierung und Neugestaltung der Bahnhofstrasse, des Alexanderplatzes, der Steinbockstrasse, der Quaderstrasse und der Zeughausstrasse. Speziell wurde auf dem Alexanderplatz das Verkehrsprinzip des Kreisverkehrs durch den in einer Begegnungszone üblichen Rechtsvortritt abgelöst. Damit die Kosten für die Versuchsphase tief gehalten werden können, sind nur Markierungs- und Signalisationsarbeiten und geringe bauliche Massnahmen ausgeführt worden. Die Gesamtkosten betrugen Fr. 135’000.–. Dank der guten Koordination innerstädtischer Abteilungen und Organisationen, sowie von Unternehmer und Lieferanten konnte innerhalb von nur 3 Monaten am 1. November 2007 die provisorische Begegnungszone von rund 10’000 m² eingeführt werden. Zeitraum und Finanzierung (2009 – 2013) Die definitive Umsetzung der Begegnungszone City dauert ab Mitte 2009 bis 2013. die Etappierung ist abhängig vom Zustand der Strassen und



Confignon, Chemin Pontverre

Dans le canton de Genène, les commuens sont tenues de se doter d’un Plan directeur des chemins pour piétons (PDCP). La zone de rencontre de Confignon figure sur le PDCP.  



Cossonay, Bourg ancien

Le bourg de Cossonay (VD) a longtemps constitué le cœur de la commune. Aujourd’hui le centre s’est déplacé, mais la vieille ville abrite encore 300 habitants (1/8 de la commune) et une quarantaine d’activités (commerces, cafés-restaurants, services, artisans). L’idée de la zone de rencontre est née d’une réflexion d’ensemble sur les mesures à prendre à l’échelle de la commune et d’une étude visant à mieux gérer le stationnement dans le périmètre du bourg ancien. Les objectifs visés étaient : affirmer le caractère de la vieille ville, régler le problème du parcage hors cases sur le réseau public et conserver la mixité actuelle de l’usage de la rue. Cette zone de rencontre a pu être mise en place avec peu d’aménagement. Marquage des trois entrées (bac et signal sur structure), stationnement alterné sur une rue plus rectiligne, introduction de deux (courts) tronçons en sens unique. L’aménagement actuel des rues est mixte et le restera après réfection. Etapes 2002 Politique municipale en matière de trafic 2003 Etude 2004 Séance d’information, mise à l’enquête et réalisation Bureau Transitec ingénieur transport  



Dietikon, Hofackerstrasse

1982 wurde die Hofackerstrasse mittels Belagsergänzungen und der Errichtung von Pollern und Blumentöpfen als eine der ersten Strassen in der Schweiz in eine Wohnstrasse umgestaltet. Heute als Begegnungszone signalisiert. 2006 Gesamtsanierung des Strassenbelages und der Beleuchtung. Zusätzliche Optimierung des Strassenraums / Möblierung.  



Ehrendingen, Geerenhag


Eiken, Niderfeld

Durch die Grünanlagen im Begegnungszonenbereich ist ein vermehrter Strassenunterhalt nötig. Teilweise werden die Rabatten durch Anwohnende gepflegt, teils werden die Unterhaltsarbeiten durch das Gemeindebauamt oder Personen im Teilzeiteinsatz (Stundenlohn) erledigt. Zum Erhalt der Verkehrssicherheit, Wohnqualität und des gefälligen Quartierbildes muss diesem Punkt die nötige Beachtung geschenkt werden. Es lohnt sich! – Seitens der Anwohnerinnen und Benutzer haben die Begegnungszonen eine ungebrochen hohe Akzeptanz. Es ist darauf zu achten, dass bei zunehmender Überbauung des Quartiers bzw. mit den Hauszufahrten und Vorplatzgestaltungen die Strassenräume nicht übermässig befestigt werden. Grünrabatten und Bäume müssen ihren Platz und Raum im Interesse der Verkehrsberuhigung und des Quartierbildes haben. Punktuell erhöhter Strassenunterhalt ist in Kauf zu nehmen. Die Begegnungszonen im « Niederfeld » wurden im Zuge der kontinuierlichen Baulanderschliessung durch die Gemeinde als Bauherrschaft erstellt. Die Finanzierung erfolgte mittels Grundeigentümerbeiträgen. Bei guter konzeptioneller Vorbereitung kommt unsere gewählte Ausführung rund 10 % teurer zu stehen als der konventionelle Strassenbau (Fahrbahn und seitliches Trottoir). Angaben des mit Projekt und Bauleitung beauftragten Ingenieurbüros Koch + Partner, Laufenburg.    



Eschlikon, Schulhaus

Die erste Begegnungszone im Kanton Thurgau wurde in Eschlikon, beim Schulhaus an der Blumenaustrasse erstellt. Verkehrsberuhigte Strassen haben in Eschlikon einen hohen Stellenwert. Schon heute lebt ein Fünftel der Einwohner Eschlikons in verkehrsberuhigten Quartieren. Neue Erschliessungsstrassen werden generell verkehrsberuhigt erstellt.  



Flawil, Bahnhofstrasse

Die Bahnhofstrasse verbindet die Hauptstrasse mit dem Bahnhof und führt als Gerade an verschiedenen Läden und der Gemeindeverwaltung vorbei. Sie endet vor dem Bahhof auf dem Bahnhofplatz, wo das (ehemalige) Aufnahmegebäude in der Achse steht.Mit einer Neugestaltung der Bahnhofstrasse erhofft sich das Gewerbe und die Gemeinde eine Aufwertung der zentralen Funktionen für die Bevölkerung von Flawil und der umliegenden Gemeinden.Eine neue Baumreihe und die im Strassenraum platzierten Leuchten setzen neue gestalterische Akzente. Das Strassenniveau wird eingeebnet, die Fahrbahn wird mit einem Plattenfries gezeichnet.Neu ist die Bahnhofstrasse als Begegnungszone signalisiert. Zudem wurde eine Einbahn eingerichtet, für Velos im Gegenverkehr. Die Parkierung ist zwischen den Bäumen platziert.



Freienwil, Schulstrasse

Angrenzend an den idyllischen Dorfplatz von Freienwil mit Kapelle, Schule, Gemeindehaus und Mehrzweckhalle verläuft die Begegnungszone Schulstrasse. Ein gelungenes Beispiel einer Begegnungszone in einer kleinen und ländlich geprägten Gemeinde.



Genève, Rue des Marronniers Rue de Flèche et Rue de Chapelle

Ces trois rues, qui comprennent quelques commerces, des hôtels, quelques cafés-restaurants et une banque sont en impasse mais assurent l’accès à des parkings privés (hôtels et Migros par exemple). Elles sont aménagées en zones de rencontre avec mise à niveau de la chaussée de façade à façade et revêtement de béton ligné et bouchardé.



Giubiasco, Borghetto

Totale Neugestaltung des öffentlichen Raumes aus Anlass der Erneuerung sämtlicher Leitungen. Projekt im Einvernehmen mit Gewerbetreibenden, die einen Brunnen stifteten. Auführung im Rahmen eines mehrjährigen Programmes zur Neugestaltung der Piazza Grande.



Granges (SO), Bahnhof Süd


Granges (SO), Bahnhofstrasse Nord

Auf Wunsch der in der Bahnhofstrasse ansässigen Geschäfte und der doch erhöhten Passantenfrequenz, wurde auf dem Teilstück der Bahnhofstrasse zwischen Solothurnstrasse und Storchengasse eine Begegnungszone errichtet. Hierfür war die Errichtung von zwei Torsituationen notwendig. Der Strassenraum auf diesem Teilstück der Bahnhofstrasse ist heute bereits durch versetzt angeordnete Parkierung und dazugehörigen Gestaltungselementen aufgeteilt und genügt damit minimalen gestalterischen Anforderungen an ein Begegnungszone. Als definitive Massnahme ist eine gestalterische Lösung ähnlich wie Solothurnstrasse vorgesehen. Dadurch würden in allen Begegnungszonen im Zentrumsbereich von Grenchen einheitliche Gestaltungsmerkmale im Strassenraum geschaffen. Dies kann zu einer erhöhten Beachtung des damit bezweckten angepassten Fahrverhaltens beitragen. Für die kurzfristige Umsetzung der notwendigen Massnahmen wurden nur minimale bauliche Eingriffe vorgenommen uns mit max. Kosten von Fr. 65’000.– realisiert. Im betroffenen Bereich werden im Jahr 2010 ohnehin grössere Sanierungsarbeiten fällig. Zu diesem Zeitpunkt soll die Fahrbahn mit wenig Mehraufwand optisch verkleinert werden.  



Granges, Centre (Betlach-, Centralstrasse et Kirchgasse)

Lorsque des mesures ont été prises pour décongestionner le centre de Granges (SO), les autorités ont saisi l’opportunité de réaménager des rues du centre en zone de rencontre, revalorisant ainsi le cœur de la vile de Granges. Cet exemple prouve également qu’une zone de rencontre peut fonctionner même avec une charge de trafic de 4’800 véhicules jour. Jusqu’au printemps 2002, 14’200 véhicules traversaient chaque jour le centre de Granges. Une route, parfois à quatre voies, coupait la ville en deux. Traverser la chaussée de plain-pied dans le centre n’était plus possible depuis des années.



Hägendorf, Dorfzentrum / Eigasse


Hägendorf, Kirchweg ab Sandgrube ostwärts


Hägendorf, Kirchweg vor Schulhaus


Hallau, Schulhaus


Halten, Schulhaus

Die Gemeindeversammlung stimmte Mitte Dezember 2005 einer Begegnungszone im Bereich des Schulhauses und der Mehrzweckhalle zu. Unter den Befürwortern befinden sich vor allem Personenen mit schulpflichtigen Kindern, die für eine erhöhte Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg einstehen. Mit der Schaffung der Begegnungszone wurde auch einem dafür vorgesehenen Kredit von 15’000 Franken zugestimmt.



Herisau, Schmiedgasse bis Neue Steig


Horgen, Place de la Gare

La zone de rencontre aux alentours de la gare de Horgen a été aménagée pour améliorer l’attractivité de cet espace et le rendre pus accueillant pour les piétons. La zone de rencontre a permis de transformer la Place de la Gare en une interface sûre et protégée entre RER, bus, vélos et voitures. La gare routière est couverte, éclairée et il dispose d’une salle d’attente chauffée. La liaison avec le RER qui s’arrête sur le quai central et les bus, vélos et voitures se fait par une nouvelle passerelle qui donne en même temps accès au lac. L’aménagement de la place se caractérise par son concept de couleurs appliqué à grande échelle. Un geste innovant signé par l’artiste Platino.



Horw, Bodenmattstrasse

Erschliessung Schulhaus Spitz Erschliessung Baugebiet Strassenbreite 4m Sackgasse / Rad- und Gehweg durchgehend



Horw, Langensand


Hünenberg, Dorfkern

Im Hünenberger Dorfkern sind verschiedene Quartierstrassen als Begegnungszone (Tempo 20) signalisiert. Die Gestaltung der Zone ähnelt durch die starke Verwinkelung eher einem Hinterhof als einer Strasse. Das führt dazu, dass wirklich langsam gefahren und den Zufussgehenden der Vortritt gewährt wird.



Köniz, Bodelenweg

Der Bodelenweg erschliesst ein neu erstelltes Quartier. Mit der Grundeigentümerschaft, die die Strasse finanzierte, wurde bereits bei der Projektierung vereinbart, eine Begegnungszone zu realisieren und die Schnittstelle zur neuen Überbauung geschaffen. Der Strassenraum wurde ohne seperat ausgeschiedene Fussgängerbereiche gestaltet. Belagswechsel, horizontale Versätze und Baumbepflanzungen prägen das Bild.



Köniz, Mittelhäusern

Der Strassweidweg ist eine verkehrsarme Erschliessungsstrasse in ländlichem Umfeld und ist durch öffentliche Verkehrsmittel gut erschlossen. Dank des fehlenden Durchgangsverkehrs weist das Quartier dîe Qualität einer ruhigen Wohnlage auf. Die Tatsache, dass am oberen Strassweidweg viele Familien mit Kindern wohnen und die Hausvorplätze der verdichteten Reihenhausüberbauung direkt auf die Strasse führen, macht die Einführung einer Begegnungszone besonders attraktiv. Die Eröffnung ist im Mai 2006 vorgesehen.



Kreuzlingen, Hauptstrasse

Die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger stimmten anlässlich der Volksabstimmung vom 17. Mai 2009 Ja zum Kreditbegehren von CHF 3.85 Mio. für die Neugestaltung der Hauptstrasse zwischen Helvetiaplatz und Löwenplatz mit 2399 (59.74%) gegen 1463 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 48.8 Prozent. Mit den beantragten Mitteln wird die Hauptstrasse im zentralen Abschnitt zu einer Begegnungszone umgestaltet. Als nächstes folgt die Planauflage für die Umgestaltung der Strasse. Für die Ausarbeitung des Auflage- und Ausführungsprojektes wird eine Baukommission gebildet, in der alle relevanten Interessensgruppen vertreten sind. Der definitive Baubeginn hängt von allfälligen Einsparachen ab. Ziel ist Anfang 2010 zu beginnen. Die Bauzeit wird zirka ein Jahr dauern.



Küssnacht, Unterdorf

Der Bezirk Küssnacht baut zurzeit die Unterdorfstrasse um. Das Projekt sieht eine stark verkehrsberuhigte Strasse mit dem Prinzip der Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden vor, um den vielen Einkaufsgeschäften und Restaurants entlang der Strasse eine hohe Bedeutung beizumessen. Das Konzept sieht für Läden und Restaurants grosszügige Vorbereiche für den Aussenverkauf sowie Gartenterrassen vor. Zwischen den Fassaden wird eine homogene Strassenfläche realisiert. Entlang der Unterdorfstrasse werden keine Parkplätze markiert, sodass keine Autos mehr abgestellt werden können. Innerhalb von Begegnungszonen ist Parkierung ausschliesslich in markierten Parkfeldern erlaubt. Die bestehenden Kurzzeitparkplätze auf dem Pfarrhausplatz bleiben bestehen. Die räumliche Wirkung soll mit der Sanierung grundsätzlich geändert werden. Der Strassenraum wird von Fassade zu Fassade geführt, die heutige Optik mit Trottoir und Fahrbahn wird aufgehoben. Die raumdefinierenden Elemente sind die Gebäude, Akzente setzen die Quergassen und vor allem die Möblierung. Neu wird der Strassen- raum als eine Abfolge von strukturierten Plätzen gebildet, welche Nutzungs- möglichkeiten für die Geschäfte und die Restaurants bilden. Aus der ehemals von der Fahrbahn dominierten Unterdorfstrasse soll eine Flanier- und Begegnungszone werden. Das Konzept beruht primär auf den Bedürfnissen der FussgängerInnen. Die FussgängerInnen erhalten Vortritt vor dem motorisierten Verkehr. Die Zone ist seit September 2006 in Kraft. Sie hat sich bisher sehr bewährt,



Lachen, Zentrum

Die bestehende Situation für Fussgänger im Bereich der Seidenstrasse bei der Kreuzung Feldstrasse / Schlössliweg ist unbefriedigend und hat zu verschiedenen Reklamationen aus der Bevölkerung geführt. Die Fahr- und Parkverbote an der Feldstrasse und im Fröschenzopf werden nicht eingehalten, obwohl an der Seidenstrasse und in der Tiefgarage des Oberseecenters genügend Parkplätze vorhanden sind. Der Gemeinderat hat deshalb die Planungskommission beauftragt, entsprechende Lösungsvorschläge aufzuzeigen. Auf Grund eines Gutachtens und des Antrags der Planungskommission hat der Gemeinderat beschlossen, für einen Teilbereich der Seidenstrasse, der Feldstrasse und des Schlössliwegs eine Begegnungszone zu verfügen. Dem Tiefbauamt des Kantons Schwyz wurde beantragt, die vorstehend erwähnte Verkehrsanordnung zu genehmigen. Der Gemeinderat hält die von der Planungskommission vogeschlagene Begegnungszone als geeignete Massnahme um eine wesentliche Verbesserung des gegenwärtig unbefriedigenden Zustandes zu erreichen.    



Langnau am Albis, Dorfzentrum

Auf der freien Fläche zwischen Gemeindehaus, Schulhaus und Einkaufszentrum begegnen sich Schüler, Fussgänger, Kunden des Einkaufszentrums und die Verkehrsteilnehmer auf der Höflistrasse. Bereits heute ist ersichtlich, dass diese Konfliktsituation mit einem Fussgängerstreifen nicht gelöst werden kann. Die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer hatte deshalb bei der Wiederaufnahme der Planung und der Beurteilung der Situation erste Priorität. Die Verkehrssicherheit auf dem Dorfplatz kann durch eine « Begegnungszone » am besten gewährleistet werden. Dies bedeutet, dass der freie Raum inklusive Strasse baulich einbezogen und gestaltet werden muss. Der Sicherheitsaspekt führt auch dazu, dass der als Begegnungszone auszuscheidende Raum von der Neuen Dorfstrasse bis und mit Widmerstrasse zu führen ist, um alle Schülerströme in diesem Bereich mit einzubeziehen. An der Gemeindeversammlung vom 11. Juni 2009 wurde dem Antrag, dem neuen Projekt für den Ausbau des Raumes zwischen der Dorfzentrumsüberbauung und dem Gemeindehaus, verbunden mit der Schaffung einer gestalteten Begegnungszone auf der Höflistrasse (Abschnitt Neue Dorfstrasse bis und mit Widmerstrasse) zugestimmt. Die Umsetzung erfolgte im Jahr 2010.



Langnau im Emmental, Bahnhofstrasse

Der Bahnhofplatz in Langnau wurde im Jahr 2006 umgebaut und als Begegnungszone signalisiert. Über diese Begegnungszone sind der Bahnhof, die Post sowie einige Dienstleistungsbetriebe erschlossen. Ferner befindet sich die Bushaltestellen, die Veloabstellplätze sowie 12 blaue Zone Parkplätze, 3 Kurzzeitparkplätze und 21 Parkplätze für Restaurants und Dienstleistungsbetriebe in der Zone.  



Laufen, Stedtli

Das Stedtli der Gemeinde Laufen besitzt eine historische Altstadt mit einer vielfältigen Nutzung (Wohnen, Einkaufen, Gewerbe, Dienstleistungen). Das Verkehrsaufkommen und die zum Teil nicht den Verhältnissen angepassten Geschwindigkeiten hatten einen negativen Einfluss auf die Verkehrssicherheit und auf die Lärmbelastung. Um die Aufenthalts- und Lebensqualität im Stedtli zu verbessern, hat sich die Gemeinde Laufen deshalb entschlossen, eine Begegnungszone einzurichten.



Laufenburg, Vieille Ville

Mit der Schliessung der alten Rheinbrücke und der Eröffnung der neuen stellte sich die Frage nach einem neuen Verkehrsregime in der Laufenburger Innestadt. Das mit einer Begegnungszone verbundene Koexistenzprinzip aller Verkehrsteilnehmenden wurde gewählt, um der Funktion der Altstadt sowohl als Wohn- als auch als Gewerbezone gerecht zu werden. Zum einen wird damit das Ziel verfolgt, das Wohlbefinden und die Sicherheit der FussgängerInnen zu erhöhen. Zudem hofft man, dadurch die Attraktivität der Altstadt zum Verweilen, Einkaufen und Wohnen zu erhöhen.



Lengnau, Dorfzentrum

Zollgasse und Solothurnerstrasse ab Verzweigung Basmattstrasse bis Kreisel Bürenstrasse/Bielstrasse  



Lenzburg, Vieille Ville

Mit der Kernumfahrung wurde die Altstadt vom Durchgangsverkehr befreit. Mit dem neuen Verkehrsregime soll die Altstadt für den MIV erreichbar bleiben und gleichzeitig für Besucher, Einkauf und Aufenthalt attraktiv sein. Die Begegnungszone erwies sich als geeignetes Mittel um alle Anliegen unter einen Hut zu bringen. Nach dem Rückbau und der Umgestaltung der Verkehrsflächen wurde das neue Verkehrsregime eingeführt.



Liestal, Vieille Ville

Das Projekt der Begegnunszone Altstadt mit der Seestrasse hat trotz positiver Bilanz Ausdauer und Durchhaltevermögen erfordert. Einerseits musste die neue, weitgehend unbekannte Signalisation unter der Bevölkerung kommuniziert werden. Andererseits regte sich insbesondere unter SVP-Kreisen Widerstand gegen die neue Tempolimite. Nichts desto trotz wurden sie 2004 erfolgreich eingeführt. Die Begegnungszone soll in den nächsten Jahren erweitert werden und unter anderem das Bahnhofsgebiet miteinschliessen.   Quelle: Basler Zeitung, 6.12.2005, S.19: « Regeln für Autofahrer, Arlesheim will statt Tempo 30 eine Begegnungszone »



Luzern, Bahnhofstrasse

Die Verkehrssituation an der Bahnhofstrasse in Luzern hat schon seit längerem zu Diskussionen Anlass gegeben. Von verschiedenen Seiten wurde gefordert, die Verkehrsverhältnisse speziell für Fussgängerinnen und Fussgänger zu verbessern. Erste Erfahrungen mit der teilweisen Sperrung der Bahnhofstrasse für den motorisierten Verkehr hatten gezeigt, dass die Auswirkungen auf das Verkehrsregime im Bereich des linken Stadtufers sehr problematisch sind, weshalb eine Fussgängerzone als Lösung nicht in Betracht kam. Eine Begegnungszone wurde in einem Verkehrsgutachten hingegen als positiv erachtet. Ursprünglich war geplant ein Wettbewerb für die Umgestaltung der Bahnhofstrasse durchzuführen. Die städtebauliche Analyse und Konzeptstudien zeigten ein grosses Potenzial und gute Möglichkeiten zur Aufwertung des Raumes. Dies wäre allerdings mit erheblichen Kosten verbunden gewesen. Sparmassnahmen und ein 2005 eingeleitetes Entlastungs- und Überprüfungsprogramm führten dazu, dass eine Umgestaltung der Bahnhofstrasse und des Theatervorplatzes vorläufig nicht in Frage kam. Die Umgestaltung wurde als wünschbar, aber nicht als dringend notwendig eingestuft. Es wurde beschlossen, die Begegnungszone mit möglichst geringem Aufwand umzusetzen. Auf eine „Pseudogestaltung“ mit irgendwelchen Elementen oder Blumentöpfen wurde verzichtet. Dabei war man sich der Risiken einer „provisorischen“ Einführung der Begegnungszone ohne weitgehende bauliche Massnahmen bewusst. Die Begegnungszone funktioniert vor allem bei schönem Wetter und grossem Fussgängeraufkommen sehr gut (Fussverkehr dominiert). In den Randzeiten oder



Lyss, Bahnhofstrasse

Mit verschiedenartigen Gestaltungselementen (Bäume, Bänke, Überdachung, Pflästerungen) wurden die baulichen Voraussetzungen für die Einführung einer Begegnungszone geschaffen. Die Einbahnregelung wirkt dem Parksuchverkehr entgegen. Drei neu angelegte Plätze laden zum Verweilen ein und mahnen zu vorsichtigem Fahren. Eine Allee von Laubbäumen, im Wechsel mit leichten Beleuchtungskandelabern, prägt die grosszügige Lysser Flaniermeile. Durch die kluge Materialwahl bleiben die verschiedenen, nahtlos ineinander übergehenden Verkehrsbereiche optisch identifizierbar. Die Hektik auf der vorher zum Teil in beide Richtungen befahrenen Bahnhofstrasse ist einem harmonischen Mit- und Nebeneinander von Fuss-, Velo- und motorisiertem Verkehr gewichen. Kommentar von Fussverkehr Schweiz: Zur Attraktivität der Einkaufsstrasse trägt neben der markanten Überdachung beim Bahnhofeingang die einheitliche Gestaltung von Fassade zu Fassade bei, die sich auch auf Privatgrund erstreckt. Die zahlreichen anliegenden Geschäfte profitieren dank eines veränderten Einkaufsverhaltens von der Umgestaltung. Nach wie vor relativ viel Platz beansprucht die zeitlich beschränkte Parkierung. Mit der Reduktion des Parksuchverkehrs wurde jedoch ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrsberuhigung geleistet.



Männedorf, Place de la Gare

Le réaménagent de la place de la Gare de Männerdorf (ZH) en réelle place urbain a pour objectif d’assurer son accessibilité pour tous les usagers. L’aménagement comme la gestion du trafic sont cohérents. La gare routière et la Place de la Gare sont mis en valeur par un revêtement en béton tandis que le sol est asphalté pour les places de stationnement et la chaussée. Les rigoles d’écoulement pour l’eau de pluie marquent la séparation entre ces deux types de surfaces. L’aménagement de la zone de rencontre permet une meilleure interconnection entres tous les modes de transport (marche, vélo, bus, voitures, taxi et RER). La localisation de l’arrêt de bus à proximité immédiate du quai du RER est optimale, elle permet de passer de l’un à l’autre en quelques pas et à l’abri. On rejoint aisément les places de stationnement pour les vélos et les voitures, puisque les piétons ont la priorité sur la place et peuvent donc rejoindre ces emplacements sans détour.



Manno, Centre du village

De nombreux villages du Tessin, à la structure de bâti traditionnellement dense, ont une qualité urbaine qui nécessite pour s’exprimer un aménagement des rues adéquat. C’est ce qu’on a cherché à faire à Manno, par la rénovation du revêtement. Les espaces publics, rues, ruelles et places ont été refaits très soigneusement, en recourant à des éléments tessinois traditionnels (treilles, fontaines et bancs de pierre). Le stationnement est organisé à l’extérieur du village, pour renforcer la qualité de l’espace et le réserver de préférence aux piétons et à la vie sociale. La zone de rencontre „Zona nucleo“ de Manno (env. 1’300 habitants) a été inaugurée en 2005. Le coût total de ce projet s’élève à CHF 2,5 mios. Elle est située dans le centre historique du village. Les routes y sont étroites et sinueuses.



Metzikon, Münchwilen (TG)

Die Zone wurde 2000 im Rahmen des Gestaltungsplans vom 4.5.2000 als Wohnstrasse singnalisiert, mit dem Ziel, sie als Spiel- und Aufenthaltsbereich attraktiv zu gestalten. 2002 wurde die Signalisation gemäss neuer Signalisationsverordnung neu als Begegungszone gekennzeichnet. Mit der Neuerschliessung eines neuen Wohngebietes in Metzikon sollte einerseits eine hohe Wohnqualität ermöglicht, andererseits aber auch die Erschliessungskosten niedrig gehalten werden. Eine Vorgabe war zudem, dass das Areal mit individuellen Einfamilienhäusern gestaltet werden soll. An einigen Orten wurden Ausweichstellen angebracht, welche das Kreuzen von Fahrzeugen erlaubt. Da das Verkehrsaufkommen dank der Sticherschliessung relativ gering ist, genügen dazu wenige Stellen. Am Ende der oberen Bühlstrasse liegt ein Wendeplatz. Von dort verbinden drei Fusswege den anliegenden Ortsteil Metzikon und das übrige Wohngebiet. Für den Fussverkehr bestehen keine Sackgassen.



Neuchâtel, Plaine du Mail

Cette zone de rencontre a été réalisée dans le quartier du Mail, à proximité du campus de l’université et de diverses écoles dans le cadre de la construction de la nouvelle école de la Maladière. Le quartier du Mail est désormais directement relié à la gare par la passerelle du Millénaire accessible à pied et à vélo. La passerelle a été récompensé par un distinction au Prix Flâneur d’Or en 2014. Etapes 2004 Stratégie globale de modération et de sécurisation du trafic dans les quartiers 2005 Réalisation



Neuenhof, Kappelstrasse

Durch das Mehrfamilienhaus-Quartier im Stile der 60/70er-Jahre führt die Kappelstrasse, die durch ihre Ausgestaltung als Begegnungszone wesentlich zur Aufwertung beiträgt. 1982 erfolgte der Bau der ersten Etappe von ca. 135 m ab der Hardstrasse und im Jahre 1987 ein Ausbau mit der II. Etappe von ca. 115 m ab der Josefstrasse. Während sich der 1. Teil gut zum Spielen eignet und dazu rege benutzt wird, ist der 2. Teil dafür kaum geeignet (viele anstossende Parkplätze und Garagenzufahrten).  



Neuhausen am Rheinfall, Matten-/Neusatzstrasse


Niederdorf, Kilchmattstrasse

Ab Schulbeginn 2006 wurd im Bereich der Schulbauten auf der Kilchmattstrasse eine Begegnungszone eingeführt. Mit der neuen Begegnungszone wird das Schulhausareal besser mit den umliegenden Quartieren verknüpft und die Schulwege werden sicherer.    



Oberägeri, Seeplatz

Die höchstgelegene Begegnungszone im Kanton Zug (Seeplatz Oberägeri) Die Begegnungszone Oberägeri ist zwei Jahre nach der Zustimmung durch die Einwohner fertigerstellt worden. Die Begegnungszone bringt für alle mehr Lebensqualität. Den Fussgängerinnen und Fussgängern wird die ganze Verkehrsfläche für Spiel und Sport, Flanieren oder als Begegnungsstätte zur Verfügung gestellt.  



Oberrohrdorf, Grossberg

In Oberrohrdorf sind die Erschliessungsstrassen in drei Wohnquartieren als Begegnungszonen klassifiziert. Alle drei Strassen sind kaum mit Durchgangsverkehr belastet, zumal die Unterried- und die Huttenpeterstrasse de facto Sackgassen sind.  



Oberrohrdorf, Huttenpeterstrasse


Oberrohrdorf, Unterriedstrasse

In Oberrohrdorf sind die Erschliessungsstrassen in drei Wohnquartieren als Begegnungszonen klassifiziert. Alle drei Strassen sind kaum mit Durchgangsverkehr belastet, zumal die Unterried- und die Huttenpeterstrasse de facto Sackgassen sind.



Olten, Innenstadt

Der Stadtrat von Olten plant in der Innenstadt von Olten – im Gebiet zwischen der Kirchgasse, der Baslerstrasse und der Ringstrasse – eine Begegnungszone einzurichten. Von den fünf verschiedenen Konzeptvorschlägen wurde Ende Januar 2008 das Studienprojekt «Parkett» des Teams BBZ Tino Buchs, Bern, ausgewählt und die Projektverfassenden mit der Weiterbearbeitung zu beauftragt. Der Stadtrat hat am 11. Februar diesem Antrag zugestimmt. Es soll wieder möglich sein, durch Olten zu flanieren und das Angebot des Gewerbes in einer entspannten Atmosphäre zu nutzen. « Wir wollen, dass die Leute mit Freude in die Stadt gehen », formulierte es Baudirektorin Silvia Forster an der Eröffnung der Ausstellung zum Mitwirkungsverfahren im Stadthaus.



Ossingen, Guntibachstrasse

Kindergärtler, Schüler, Betagte und Anwohner sollen sich auf der Guntibachstrasse in Ossingen inskünftig sicherer bewegen können: Für alle Fahrzeuge wird Tempo 20 gelten. Auf der nördlichen Seite der in Ost-West-Richtung verlaufenden Guntibachstrasse steht das Schulhaus der Obestufe Ossingen-Truttikon. Auf der südlichen Seite befinden sich das Gebäude mit den Alterswohnungen, der Kindergarten und das neue Primarschulhaus, das nach den Sommerferien – rechtzeitig auf den Beginn des neuen Schuljahres 2006/07 – in Betrieb genommen wird. Beiden Schulhäusern ist eine Turnhalle angegliedert. Um die « Voraussetzungen zu einer « friedlichen Koexistenz » zu schaffen und ein « verträgliches Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer » zu ermöglichen, liessen der Gemeinderat und die beiden Schulpflegen durch das Winterthurer Landschaftsarchitekturbüro Walter&Künzi ein Projekt zur Verkehrsberuhigung ausarbeiten, wobei auch die Fachleute der Kantonspolizei Zürich konsultiert wurden. Das Porjekt liegt gegenwärtig noch bis am 19. Juni in der Ossinger Gemeindeverwaltung. Die zu treffenden baulichen und gestalterischen Massnahmen umfassen Rampen, Betonelemente und Bäume. Die Rampen an den beiden Enden der Begegnungszone sind 10 cm hoch und mit reflektierenden Flächen versehen – und die neu zu pflanzenden Bäume haben den Zweck, den Strassenraum einzuengen. (Der Landbote, 26.05.06) Die Hauptstrasse Andelfingen – Stein am Rhein führt mitten durch das Dorf. Die Orenbergstrasse wurde verkehrsberuhigt. Im Zusammenhang mit



Reinach, Neureinach

Eine Begegnungszone Gstad/Neureinach wurde auf Wunsch der AnwohnerInnen vorgeschlagen und berücksichtigt ihr Interesse, dem Strassenverkehr auf den Erschliessungsstrassen das Vortrittsrecht zu entziehen. Der Vorschlag wurde vom Einwohnerrat gutgeheissen und wird 2009/2010 signalisiert.



Reinach, Zentrum Süd

Eine Begegnungszone Gstad/Neureinach wurde auf Wunsch der AnwohnerInnen vorgeschlagen und berücksichtigt ihr Interesse, dem Strassenverkehr auf den Erschliessungsstrassen das Vortrittsrecht zu entziehen. Der Vorschlag wurde vom Einwohnerrat gutgeheissen und wird 2009/2010 signalisiert.  



Rheinfelden, Vieille Ville


Riehen, 9 ehemalige Wohnstrasse


Romanshorn, Alleestrasse

Die Alleestrasse ist eine Einkaufsstrasse im Ortszentrum von Romanshorn mit verschiedenen Ladenlokalen, Fachgeschäften und Gastronomiebetrieben. Um den Standort attraktiver zu gestalten, wurde ein Gestaltungskonzept gewählt, welches den Verkehr konsequent beruhigt, eine ungestörte Zirkulation für FussgängerInnen gewährleistet und gleichzeitig aber die Parkierung und einseitige Durchfahrt weiterhin ermöglicht. Der Strassenraum wurde von Fassade zu Fassade umfassend neu gestaltet. Die Alleestrasse eignete sich auf Grund ihrer konsequenten Gestaltung beispielhaft für die Einrichtung einer Begegnungszone.  



Romanshorn, Zentrum

Bahnhof und Hafenanlage hatten und haben für die Entwicklung von Romanshorn schon immer eine besondere Bedeutung. Im Zuge der Erneuerung der Publikumsanlagen wurde auch der Bahnhofplatz neu organisiert und gestaltet. Das bestehende Parkplatzangebot sollte erhalten und die bisherigen Verkehrsbeziengen gewährleistet werden. Gleichzeitig möchte Romanshorn die ankommenden Fahrgäste freundlich empfangen und die vielfälltigen Bewegungen von Bus, PW, Taxi, Fuss und Veloverkehr besser organisieren.



Saanen, Ober-Gstaad / Bahnhof Süd


Schaffhausen, Breite

Diese Begegnungszone umfasst mehrere Strassen: – Blumenaustrasse – Sonnenstrasse – Holzbrunnenstrasse – Abendstrasse – Belariastrassestrasse und Haselweg



Schaffhausen, Buchthalen (Pilatusstrasse)


Schaffhausen, Lindenplatz


Schaffhausen, Münsterplatz

Schaffhausen, Vieille Ville

Die Strassen rund um den Kirchhofplatz in der Stadt Schaffhausen werden zusammen mit dem Kirchhofplatz zu einer Begegnungszone. In einer solchen Begegnungszone dürfen Fussgänger die ganze Verkehrsfläche benützen und sind gegenüber den Autofahrern im Vortritt. Zudem dürfen die Autofahrer nicht schneller als 20 km/h fahren. Im Zusammenhang mit der Begegnungszone werden die Fussgängerstreifen beim Kirchhofplatz entfernt. Dies teilt die Stadt Schaffhausen mit. (Schaffhausen regionalinfo 9.1.2008) Gegen die Begegnungszone am Kirchhofplatz ist eine Einsprache eingegangen. Eine Begegnungszone ist für Sehbehinderte nicht ideal, weil der Fussgängerstreifen entfernt wird. Fussgängerstreifen sind für Sehbehinderte jedoch eine wichtige Orientierungshilfe. Gegenüber den Schaffhauser Nachrichten fordert Köbi Hirzel von der Fachkommission für sehbehindertengerechtes Bauen deshalb Tempo dreissig oder zwanzig ohne Begegnungszone. Als letzte Möglichkeit sieht Hirzel ertastbare Leitlinien am Boden, wie am Bahnhof. Der Stadtrat prüft nun, ob diese Leitlinien angebracht werden. (Schaffhausen regionalinfo 17.1.2008) In einem ersten Schritt wurde im Jahr 2009 die Repfergasse als Begegnungszone signalisiert.



Schlieren, Sägestrasse

La Sägestrasse est une ancienne rue villageoise du centre historique de Schlieren. Selon le concept de développement urbain de 2004, elle fait partie d’un axe Nord-Sud caractérisé par d’importants déplacements locaux. Son haut potentiel devait être pris en compte en valorisant les modes doux et l’espace public. Grâce à la transformation de la rue, la Sägerstrasse, autrefois en mauvais état, est devenue un lieu attractif pour la population locale où l’on aime flâner et séjourner. La mobilité douce a ainsi été encouragée et le trafic individuel motorisé diminué. La zone de rencontre de la Sägestrasse à Schlieren (env. 16’000 habitants) a été achevée en mai 2008. Le coût total de ce projet s’élève à CHF 1’103’400.-, dont CHF 192’600.- pour l’aménagement de la route.



Sempach, Städtli

Sempachs Altstadt ist seit Ende 2008 eine Begegnungszone. Der definitive Deckbelag, welcher eine platzartige Gestaltung des Raums zwischen den historischen Häuserzeilen erlaubt, erfolgt 2009. In Diskussion ist zudem die Einführung von autofreien Abenden.



Silvaplana, Dorfzentrum


Sirnach, Littenheid

Auf dem Areal der Klinik wurde 2009 eine Begegnungszone eingerichtet.  



Sissach, Hauptstrasse

Im Rahmen der geplanten Umfahrung von Sissach wurde eine Begegnungszone an der jetzigen Hauptstrasse signalisiert. Die Kosten dieser Neugestaltung betrugen CHF 9 Mio. und sind Bestandteil der flankierenden Massnahmen des Tunnelprojektes.



Solothurn, Vieille Ville et Landhausquai

Seit dem 24. April 2006 ist die gesamte Altstadt mit dem Landhausquai in Solothurn als Begegnungszone signalisiert. Je nach Tageszeit gelten jedoch nach wie vor Zufahrts- oder Durchfahrtsbeschränkungen. Die Begegnungszone hat sich als Instrument zur Förderung von belebten und attraktiven Innenstädten ausserordentlich bewährt. Im Fall der Begegnungszone Altstadt Solothurn wurden die zahlreichen Anliegen der verschiedenen Interessengruppen erfolgreich in ein einziges Konzept integriert. Die Altstadt befand sich vor der Einführung der Begegnungszone in einer Fussgängerzone. Weil beim Landhausquai bereits eine Begegnungszone eingerichtet war und sich der motorisierte Individualverkehr in der Altstadt weit besser in einer Begegnungszone statt in einer Fussgängerzone regeln lässt, hatte man die ganze Altstadt mit dem neuen Verkehrsregime überlagert. Die Zufahrt in die Altstadt hat sich aber mit der neuen Zonenregelung nicht wesentlich geändert. Die meisten Gassen können wie vorher im Gegen- oder Einbahnverkehr befahren werden. Es gelten aber zeitliche Beschränkungen für den motorisierten Individualverkehr, sowie für den Veloverkehr. Fahrverbot: In der Nacht (19 Uhr bis 6 Uhr) dürfen nur AnwohnerInnen mit ihrem Auto in die Altstadt fahren. Zeitliche Zufahrtsbeschränkung: Von 6 Uhr bis 13.30 Uhr ist die Begegnungszone für den motorisierten Individualverkehr und den Fahrradverkehr im Gegen- oder Einbahnverkehr durchgehend befahrbar. Zwischen 13.30 Uhr und 19 Uhr



St. Gallen, Bleicheli

Das Bleicheli-Quartier hat mit der Realisation zahlreicher Verwaltungsbauten in den letzen Jahren sein Gesicht verändert. Die vormals kleinräumige gemischte Struktur wurde durch grossvolumige Baukörper neu definiert und bildet heute – obschon zwischen Altstadt und Migros Neumarkt gelegen – ein etwas abseits gelegener Ort, der vor der Errichtung der Begegnungszone eher öde gewirkt hatte. In der Folge wurde nach Lösungen gesucht, diese Ödnis aufzupeppen. Man wurde im Entwurf der Künstlerin Pipilotti Rist fündig. In ihrem frechen Projekt « stadt lounge » erhielten die öffentlichen und privaten Freiräume im Bleicheli einen roten Belag, wurden mit « Möbeln » ausgestattet und mit dem neuen Status der Begegnungszone versehen.  



St. Gallen, Ekkehardstrasse

St. Gallen, Felsenstrasse

Bereits 1981 wurde die Felsenstrasse in eine Wohnstrasse umgebaut – dies nachdem sich innerhalb von 5 Jahren 22 Umfälle ereignet hatten, davon 4 mit Fussgängern. Die Planung der Wohnstrasse erfolgte unter Mitwirkung von Anwohnern und Hauseigentümern. Die damaligen Massnahmen (u.a. Versätze, Wehrsteine, Bepflanzung, Bänke) hatten eine Verkehrsabnahme um 60% und deutlich reduzierte Geschwindigkeiten zur Folge. Damit verringerte sich die Umfallquote gegen null.  



St. Gallen, Florastrasse

St. Gallen, Gäbristrasse

Die Gäbrisstrasse ist eine kurze Querstrasse im ehemaligen Stickereigebiet im westlichen Zentrum St. Gallens. Die Wohnlage im Zentrum konnte dadurch aufgewertet werden. Die Massnahmen beschränken sich auf eine versetzt angeordnete Parkierung. Fassadenbegrünungen mit Kletterpflanzen bringen etwas Farbe ins Quartier.    



St. Gallen, Hadwigstrasse

St. Gallen, Klosterbezirk

Die Zone wurde 2003 verkehrspolizeilich signalisiert und mit provisorischen baulichen Massnahmen versehen. Für die definitive bauliche Gestaltung liegen zur Zeit eine Studie vor, deren Umsetzung 2006 vorgesehen ist. Die unterschiedlichen Interessen der Anwohnenden, Gewerbebetreibenden, der Umwelt- und Verkehrsverbände sowie der Denkmalpflege prallen auch heute noch im Quartier aufeinander. Die Lösung möchte aber nicht mehr trennen, sondern zusammenführen. Nach dem Beschluss, eine Begegungszone einzuführen, konnten die unterschiedlichen Meinungen im Rahmen eines Moderationsverfahrens unter einen Hut gebracht werden. Der Durchgangsverkehr in der Altstadt sollte zwar stark eingeschränkt werden, die Zufahrt zu den Geschäften aber weiterhin möglich bleiben.



St. Gallen, Konkordiastrasse

St. Gallen, Lienerstrasse

St. Gallen, Schwalbenstrasse

St. Gallen, Tambourenstrasse

St. Gallen, Wolfganghof

Stans, Dorfzentrum

Seit Herbst 2006 gibt es auch in Stans Tempo-30-Zonen sowie Begegnungszonen. Der Gemeinderat hat dazu – im Rahmen des Massnahmeplanes « Verkehrssicherheit » – bereits grünes Licht gegeben. Ziel: Mehr Sicherheit, weniger Lärm, bessere Wohnqualität. Die Einführung erfolgt etappenweise ab Herbst 2006 mit Priorität in den Wohngebieten. (Gemeine Info Stans, Ausgabe Juli/August 2006) In Stans werden die meisten Strassen auf Tempo 30 verlangsamt. Das Verkehrsproblem im Hauptort ist damit aber nicht gelöst. Auf sechs Stanser Strassen bleibt die Limite bei 50 oder 60 km/h. Alle anderen werden ab Herbst auf Tempo 30 umgestellt oder in Begegnungszonen verwandelt. So soll rund um den Dorfplatz Tempo 30 gelten.  



Sursee, Stadthof

Mit zwei Begegnungszonen im Zentrum wurde die Zufahrt für den motorisierten Verkehr zu den Geschäften und Liegenschaften im Zentrum gesichert. Dieses wichtige Anliegen insbesondere der Gewerbetreibenden und Ladenbesitzer kann berücksichtigt werden, obschon gleichzeitig auch der ehemalige Strassenraum zu Siedlungsraum aufgewertet und gezielt für den nicht motorisierten Langsamverkehr (unter anderem FussgängerInnen) geöffnet wurde. Als taugliche Form dafür hat sich die Begegnungszone herausgestellt, mit der seit der Einführung im April 2004 weitgehend gute Erfahrungen gemacht wurden. Der Verkehr wurde nicht verbannt, sondern es wurde eine Verbesserung des Neben- und Miteinanders der verschiedenen Verkehrsteilnehmer erreicht. Die heutige Begegnungszone wurde als Zone Tempo 30 geplant und ohne bauliche Änderungen in eine Begegnungszone überführt. Als Folge davon sind die Vortrittsverhältnisse teilweise unklar, da zur besseren Gewährleitung der Strassenentwässerung teilweise Randabschlüsse versetzt wurden. Als Folge der fehlenden Fussgängerstreifen haben insbesondere Kinder im Vorschulalter Mühe, die Strasse zu queren. Durch die beidseitig angeordnete Längsparkierung tritt die Strasse zu stark in den Vordergrund. Die Begegnungszone wird dadurch schlecht wargenommen.  



Thayngen, Reckenstrasse

Réalisée après la transformation des bâtiments scolaires de la Reckenstrasse à Thayngen (env. 5’000 habitants), cette zone de rencontre permet aux enfants de se déplacer en toute sécurité. Elle a été achevée en 2002 et a coûté CHF 150’000.-



Thun, Innenstadt

Die Thuner Innenstadt eignet sich durch die natürliche Abgrenzung und durch die vom übrigen Strassennetz abweichende Strassenraumgestaltung bestens als Begegnungszone. Die Begegnungszone fördert die Koexistenz (das Miteinander) unter den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden. Seit 1987 gibt es in Thun eine Fussgängerzone – das Untere Bälliz. Diese wurde in die Begegnungszone Innenstadt integriert. Die bisherigen Zufahrtsbeschränkungen, insbesondere die Anlieferzeiten im Unteren Bälliz, bleiben weiterhin gültig. Die Anzahl Parkplätze in der Innenstadt werden durch die Begegnungszone nicht reduziert. Die Thuner Innenstadt als Einkaufs, Dienstleistungs- und Flanierraum wird durch die Begegnungszone weiter aufgewertet.



Trogen, Dorfkern

Der Gemeinderat Trogen hat im August 2004 mit Zustimmung der Kantonspolizei Appenzell A. Rh. für den Dorfkern von Trogen die Einführung einer Begegnungszone beschlossen. Der Gemeinderat versprach sich insbesondere eine Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Hinterdorfstrasse. Die vom Gemeinderat ausgeschiedene Begegnungszone wurde gemäss Ausssagen des Gemeinderats z.T. zu diesem Zeitpunkt schon als solche wahrgenommen. Es ging also darum, mit einer Signalisation dafür zu sorgen, dass der betroffene Bereich, wo sich viele Schüler aufhalten, auch optisch wahrgenommen wird. Aus diesem Grund wurden leichte bauliche Anpassungen vorgenommen.  



Trogen, Kinderdorf Pestalozzi

Der Gemeinderat Trogen hat im Einvernehmen mit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi und mit Zustimmung der Kantonspolizei Appenzell A.Rh. im Sinne von Art. 110 Abs. 2 des Gesetzes über die Staatsstrassen die Einführung einer Begegnungszone für das Gebiet Altersheim Boden bis Kinderdorf Pestalozzi beschlossen. Publiziert im Amtsblatt am 27. Juni 2007



Untersiggenthal, Zelgli- und Weiherstrasse

Entlang der Siedlung Kirchweg führen die Zelgli- und die Weiherstrasse als Begegnungszone. Mitten in der seit über 20 Jahren verkehrsberuhigten Zone befindet sich der Kindergarten Zelgli. Nach Klagen durch die Anwohnerschaft, dass oft zu schnell gefahren wird, plant der Gemeinderat nun weitere flankierende Massnahmen. Insbesondere die Eingänge in die ehemalige Wohnzone sollen noch markanter gestaltet werden.



Uster, Zentrum

Die in den Jahren 2006-2007 baulich umgestaltete Flanierzone der Gerichtsstrasse erhielt im Juli 2009 das dazu passende Verkehrsregime der Begegnungszone. Die sich erübrigenden Signale innerhalb der Zone, wie Parkverbote, konnten demontiert werden, was den Raum noch weniger autoverkehrsbetont erscheinen lässt. Die bestehende Tempo-30-Zone im Zentrum von Uster, ausserhalb der Begegnungszone, bleibt unverändert.   Seit vielen Jahren ist es das erklärte Ziel des Stadtrates von Uster, alle Bestrebungen zur Förderungen einer rücksichtsvollen Verkehrskultur zu unterstützen. Im Jahre 1997 erhielt das Zentrum Uster während mehreren Wochen ein gelbes Kleid. Die «Freundliche Zone» war ein Gemeinschaftswerk der Stadt Uster und des Gewerbeverbandes Uster. Was oder wer sollte freundlich sein? Einfach gesagt: alle. Mit mehr Rücksicht und Freundlichkeit sollten die Verkehrsteilnehmenden in Uster ihren Teil dazu beitragen, dass im Stadtzentrum eine neue und fortschrittliche Verkehrskultur heranwuchs, die den städtischen und differenzierten Ansprüchen und Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. Man wollte damals den Versuch starten, ohne Verbote und Gebote, sondern mit einer originellen Aktion, Humor und Farbe die Menschen zu einem neuen Mobilitätsverhalten zu bewegen. Im Sommer 1998 wurde die Aktion der «Freundlichen Zone» mit zusätzlichen Akzenten des Gewerbes wiederholt. Zur Verdeutlichung der Botschaft – Anregung zu einer freundlichen Verkehrskultur – wurden die verschiedenen Elemente



Wädenswil, Zentrum

Die Begegnungszone umfasst folgende Strassen: Friedbergstrasse / Gerbestrasse / Sonnenrain / Eidmattstrasse



Wald (ZH), Bahnhofstrasse

Die neue Ausgestaltung der Bahnhofstrasse ist zurückhaltend, unaufdringlich und trotzdem zeitgemäss, unter Berücksichtigung der Anordnungen von Denkmalpflege und Kanton. Sie soll die Kundschaft animieren, in Wald einzukaufen und die LadenbesitzerInnen motivieren, am Standort Wald festzuhalten und der starken regionalen Konkurrenz die Stirne zu bieten.  



Wallisellen, Alpenstrasse

Zwei Petitionen mit gegenteiligem Inhalt musste der Walliseller Gemeinderat im Dezember 2006 entgegennehmen. Eine Petition des Elternrates der Schuleinheit West forderte die Sperrung der Alpenstrasse, um die Sicherheit für die Kinder auf und um den Pausenplatz zu erhöhen. Die Alpenstrasse trennt das gleichnamige Schulhaus und den Kindergarten räumlich. Die Sperrung sollte im Abschnitt zwischen Reservoirstrasse bis Turnhallenstrasse erfolgen. Eine zweite Petition wollte genau diese Sperrung verhindern. Vor allem Anwohner der Erikastrasse wollten den heutigen Zustand beibehalten. Bis anhin dürfen Autofahrer die Alpenstrasse normal befahren. Die Petitionäre befürchteten eine Mehrbelastung ihrer schmalen Strasse, wenn die Alpenstrasse gesperrt worden wäre. «Bei der Bearbeitung des Geschäfts wurde relativ schnell klar, dass eine komplette Sperrung der Alpenstrasse verkehrstechnisch und politisch nicht opportun ist», schreibt der Gemeinderat in seinem Verhandlungsbericht. Trotzdem müsse die Sicherheit der Kinder verbessert werden. Nach Anhörung der Schulpflege hatte in der Folge die Sicherheitsabteilung dem Gemeinderat die Errichtung einer Begegnungszone beantragt. Eine solche ist in der Walliseller Geschichte bisher einmalig.  



Wattwil, Zentrum

Die Gemeinde Wattwil hat ihre Verkehrsplanung 2003 in die Vernehmlassung gegeben. Konkret soll das Ortszentrum mit Bahnhof- und Poststrasse vom Verkehr entlastet und durch eine Begegnungszone aufgewertet werden, damit es in Zukunft zum Flanieren einlädt – auch zu Gunsten des Einkaufsstandorts Wattwil. Als Voraussetzung dafür muss der Durchgangsverkehr auf die Ebnaterstrasse gelenkt werden, die entsprechend mit Mehrverkehr belastet sein wird. Um die entsprechenden Auswirkungen zu begrenzen, sind auch auf diesem Strassenabschnitt Massnahmen für den Fuss- und Radverkehr geplant. http://www.vcs-sgap.ch/de/informationen/begegnungszonen/zentrum-wattwil.html [Zugriff: 12.2.14] Es soll eine Begegnungszone realisiert werden, welche die volle Zugänglichkeit für den Motorfahrzeugverkehr sicherstellt. In der Begegnungszone sind Fussgänger und Radfahrer aber gleichberechtigt im Verkehrsablauf. Entsprechend gelten reduzierte Geschwindigkeiten. Die eigentliche Fahrbahnfläche soll zu Gunsten grosszügiger Fussgänger- und Ladenvorbereiche auf das notwendige Minimum reduziert werden. Die Anzahl der Parkplätze bleibt erhalten und auch die Warenanlieferung mit LKW bleibt gesichert. Im Übrigen soll die Ladenstrasse für den LKW-Durchgangsverkehr (ausg. Busse) aber gesperrt werden.  



Weinfelden, Kernzone

Die Gemeinde Weinfelden, mit ihren historisch bedeutungsvollen Ortsbereichen, hat mit dem Teilrichtplan »Zirkulationsanordnung Zentrum, Parkieren» die Grundlage zur Verkehrsberuhigung des Ortskerns geschaffen. Strassentechnische Vorkehrungen und/oder Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Teilstücken der Amriswilerstrasse, Pestalozzistrasse, Frauenfelderstrasse, Bankstrasse, Rathausstrasse, teilweise Schmidstrasse und der Thomas Bornhauserstrasse sollen hier das Tempo drosseln. Eine Einbahnregelung wurde teilweise eingeführt. Wichtig war dabei die Auflage den Durchgangsverkehr im Zentrum zu reduzieren, ohne dabei den Zielverkehr wesentlich zu vermindern. Mit der Neugestaltung konnte das Zentrum merkbar aufgewertet und belebt werden. Die flächenhafte Behandlung des Strassenraumes führt zu einem Miteinander der VerkehrsteilnehmerInnen und angemessenen Geschwindigkeiten des motorisierten Verkehrs. Eine Begegnungszone ist jedoch nur auf einem rund 100m langen Abschnitt der Thomas-Bornhauser-Strasse signalisiert.  



Widen, Kelleräckerstrasse

Widen verfügt in zwei Wohnquartieren über Begegnungszonen. Während die Kelleräckerstrasse durch eine Mehrfamilienhaus-Siedlung führt, säumen die Zelgäckerstrasse vor allem Einfamilienhäuser.  



Widen, Zelgäcker

Widen verfügt in zwei Wohnquartieren über Begegnungszonen. Während die Kelleräckerstrasse durch eine Mehrfamilienhaus-Siedlung führt, säumen die Zelgäckerstrasse vor allem Einfamilienhäuser.



Wil, Stadtweiher

Der Wiler Stadtweier und dessen Umfeld ist für Jung und Alt ein gern besuchtes Bijou unter freiem Himmel, wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Vor dem Wert dieses Naherholungsgebiets wurde beschlossen, dessen Attraktivität durch den Ausbau der Weierstrasse und des Krebsbachwegs und durch eine Neugestaltung des Stadtweierufers zu steigern. Damit soll explizit eine Kultur des Langsam- und Mischverkehrs gefördert werden. Trotz günstigen Unfallbilanzen kam man zum Schluss, dass die bis anhin erlaubten Tempolimiten von 50 km/h auf dem Krebsbachweg und der Weierstrasse nicht der Nutzung dieser Zone angepasst waren – ein Gebiet, das primär als Schul- und Arbeitsweg sowie zur Erholung dient und somit schon vor der Einführung der Begegnungszone wesentlich von Langsamverkehr geprägt war. Weiter wollte man das Problem autofahrender Drogendealer in der bis anhin ungenügend beleuchteten Zone angehen. Mit der Errichtung einer Begegnungszone wurde das Ziel verfolgt, durch möglichst wenig und langsamen Verkehr die Attraktivität des Gebiets und die Erlebnisqualität für Besucher zu erhöhen und die Verkehrssicherheit in der Naherholungszone zu verbessern. Neben der neuen Signalisierung als Begegnungszone wurden folgende Massnahmen getätigt: – Strassenverengung beim Eingang der Zone – beidseitige Baumbepflanzungen – horizontale Versätze – Ruhebänke – bessere Beleuchtung – Umgestaltung des Stadtweierufers



Winterthur, Grabenackerstrasse

Die Grabenackerstrasse (von Stadlerstrasse bis Gaisacker) wurde 1982 mit Bewilligung des Bundes als «Wohnstrasse» signalisiert. Seither wurde in Winterthur keine neue Begegnungszone mehr realisiert. Aufgrund der neueu Bestimmungen erfolgte 2002 die Umsignalisation «Begegnungszone».  



Winterthur, Veltheim

Das Gebiet Ausserdorf/Felsenhof in Winterthur-Veltheim, welches die Ausserdorfstrasse, die Felsenhofstrasse, den Bachtelweg sowie den unteren Teil der Trottenstrasse umfasst, soll neu als Begegnungszone signalisiert werden. Dies hat der Stadtrat beschlossen. Das betroffene Gebiet liegt heute schon in einer verkehrsberuhigten Zone und wird von Motorfahrzeugen nur spärlich befahren. Mit der Einführung der Begegnungszone wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h herabgesetzt. Die Fussgängerinnen und Fussgänger dürfen die gesamte Verkehrsfläche nutzen und haben Vortritt.



Winterthur, Weberstrasse

Die ehemaligen Wohnstrassen befinden sich an der Weberstrasse (von Tösstalstrasse bis Unterer Deutweg) und am Grabenacker (von Stadlerstrasse bis Gaisacker). Sie wurden vor ca. 20 Jahren eingerichtet, blieben in Winterthur aber die einzigen ihrer Art. Die Weberstrasse (von Tösstalstrasse bis Unterer Deutweg) wurde 1982 mit Bewilligung des Bundes als «Wohnstrasse» signalisiert. Seither wurden keine neuen Begegnungszonen mehr in Winterthur eingerichtet. Aufgrund der neuen Bestimmungen erfolgte 2002 die Umsignalisation «Begegnungszone».



Zug, Bahnhof West

Im Zuge des Umbaus des Zuger Bahnhofs musste die Verkehrsregelung auf dem Dammweg westlich des Bahnhofs neu überdacht werden. Wie ein verkehrtechnisches Gutachten ergab, dient die Strasse vor allem als Parkierungs-, Anlieferungs und Abholzone. Aufgrund der hohen Umschlagsfrequenz bei den Parkplätzen ergibt sich viel Fussverkehr, wobei die FussgängerInnen auf dirkekte, möglichst kurze Wege von und zum Bahnhof bestehen und die Strasse entsprechend an beliebiger Stelle kreuzen möchten. Viele FussgängerInnen kreuzen den Dammweg zudem auf ihrem Arbeitsweg. Weiter wird die Strasse von Velofahrerinnen und Velofahrern in beiden Fahrtrichtungen benutzt. Fazit: Die flächenhafte Mischnutzung auf dem stark genutzten Dammweg erfoderte eine Regelung, die insbesondere die Sicherheit und das Wohlbefinden der zahlreichen FussgängerInnen berücksichtigen soll. Mit einer Begegnungszone konnte diesem Anspruch am besten genügt werden, indem die Vortrittsverhältnisse grossflächig und nicht nur punktuell – wie das beim Einsatz eines Fussgängerstreifens der Fall wäre – geregelt wurden.



Zürich, Ausserdorfstrasse

Seit 2010 signalisiert.


Zürich, Bernhard-Jäggi-Weg

Seit 2010 signalisiert.


Zürich, Bertastrasse

Zürich, Blüemliquartier

Mit dem Blüemliquartier wurde in Zürich erstmals eine Begegnungszone eingeweiht, die auf die Initiative von Anwohnerinnen und Anwohnern zurückzuführen ist. Mit der Umsetzung dieser Begegnungszone hat die Stadt Zürich einen Anfang gemacht. Wie Stadträtin Esther Maurer bei der Einweihung am 4. November 2005 bekannt gab, werden in Zürich in absehbarer Zukunft bis zu 30 weitere Begegnungszonen eingerichtet. Dies nachdem seit der Umbenennung der ehemaligen Wohnstrassen in Begegnunszonen im Oktober 2001 einige Zeit verstrichen war. Wie von Seiten der Stadt Zürich Ende 2004 dargelegt wurde, werden neue Begegnungszonen in Zürich grundsätzlich mit Zurückhaltung eingeführt. Dass diesbezüglich allerdings Bedarf besteht, zeigen die rund 20 Begehren aus der Bevölkerung, die bis Ende Dezember 2005 bei der Dienstabteilung Verkehr eingegangen sind. Weitere sind bereits angekündigt. Dazu kommen 10 verwaltungsinterne Anträge.  



Zürich, Bocklerstrasse

Zürich, Bruderwies

Seit 2007 signalisiert.


Zürich, Brunnwiesenstrasse

Zürich, Bullingerplatz


Zürich, Delphinstrasse

Seit 2008 signalisiert.


Zürich, Einfangstrasse

Zürich, Felsenrainstrasse

Seit 2007 signalisiert


Zürich, Hügelstrasse

Seit 2009 signalisiert.


Zürich, Hurdäckerstrasse

Seit 2008 signalisiert


Zürich, Hürstholz

Signalé depuis 2007.


Zürich, Im Maas

Zürich, Im Wyl

Zürich, In Böden

Zürich, In der Hub

Seit 2008 signalisiert.


Zürich, Josefstrasse

Zürich, Kapfstrasse

Zürich, Kleinalbis


Zürich, Kurfirstenstrasse

Seit 2010 signalisiert


Zürich, Lerchenberg

Der Verkehrsraum der Wohnsiedlung aus den 60er-Jahren war auf Verkehrstrennung ausgelegt, mit entsprechenden Problemen. Eine vollständige Neukonzeption im Mischprinzip war aus finanziellen Gründen nicht möglich. Die private Bauherrschaft (Baugenossenschaft Hagenbrünneli) setzte daher auf eine massvolle, kleinräumige und übersichtliche Umgestaltung. Durch diese wurde das Wohnumfeld angenehmer und für den Langsamverkehr sicherer. Das Modell ist übertragbar auf andere « autogerechte » Wohnquartiere der letzten Jahrzehnte.  



Zürich, Lureiweg

Seit 2008 signalisiert.


Zürich, Mühlehalde

Seit 2007 signalisiert.


Zürich, Pfarrhausstrasse

Zürich, Rainstrasse

Seit 2008 signalisiert.


Zürich, Rebhügelstrasse

Zürich, Riedtli

Seit 2009 signalisiert.


Zürich, Rigiplatz


Zürich, Ruggächer

Seit 2010 signalisiert.


Zürich, Seminarstrasse

Die Begegnungszone an der Seminarstrasse in der Nähe des Schaffhauserplatzes ist im Sommer 2006 eingeführt worden. Wie verschiedene geplante Begegnungszonen in der Stadt Zürich ging auch diese von der Initiative der Quartierbewohner aus. Viele von ihnen hätten am liebsten die gesamte Seminarstrasse in eine Begegungszone umgewandelt, wofür sich die Zone gemäss den Planenden der Stadt jedoch nicht eignet. Eine grosse Gruppe von Anwohnern hat alle drei Tempo-20-Zonen (Seminarstrasse, Friesenberg) bei der Dienstabteilung Verkehr beantragt. Darum, mutmasst Widrig, seien Einsprachen nach der Ausschreibung im Amtsblatt ausgeblieben. Die neue Begegnungszone in Unterstrass etwa hätten viele Quartierbewohner lieber noch um ein Stück erweitert., « die ganze Seminarstrasse hinauf bis zur Hofwiesenstrasse. »  



Zürich, Spielwiesenstrasse

Seit 2009 signalisiert.


Zürich, Stettbachweg

Zürich, Stüssistrasse

Seit 2007 signalisiert.


Zürich, Tulpenstrasse

Zürich, Turbinenplatz

Die frühere Besitzerin des Areals, die Sulzer Immobilien AG, übergab den umgestalteten Turbinenplatz 2003 der Stadt. Die industrielle Vergangenheit des Quartiers beeinflusste die PlanerInnen. So ist der Bodenbelag wie auf den meisten Industriearealen aus Beton. Schienen aus Gusseisen unterteilen den Platz optisch und führen das Wasser in spezielle Regenbecken, wo es auf natürliche Weise versickert und gleichzeitig die Pflanzen versorgt. Durch die künstliche Beleuchtung erhält der Turbinenplatz nachts eine markante Ausstrahlung. Die Strassen sind blau beleuchtet, während auf den Birken und Kiesflächen orange und violette Lichtkegel erscheinen. (Quelle: www.stadt-zuerich.ch)



Zürich, Venusstrasse

Zürich, Westbühlstrasse


Zürich, Zeppelinstrasse