Stationnement interdit

Aarau, Am Graben

Der Aarauer Stadtrat hat im Juni 2007 beschlossen, am Graben zwischen Vorderen Vorstadt und dem Schlossplatz eine Begegnungszone zu signalisieren. Da der Graben die gestalterischen Voraussetzungen für eine Begegnungszone erfülle, seien keine grösseren baulichen Massnahmen geplant. Zudem sollen Gutachten über eine Ausweitung der Zone auf Altstadt und Schlossplatz erstellt werden.



Bâle, Alemannengasse

Im partizipativen Prozess der «Werkstadt Basel», in der die Bevölkerung ihre Wünsche für eine attraktivere Stadt einbringen konnte, wurde der Wunsch nach mehr Begegnungsflächen im Quartier laut. Quartiersstrassen sollten vermehrt als Ort der Begegnung und des Aufenthalts genutzt werden können. Daraus entstand das Projekt «Begegnungszonen in der Stadt Basel». Dazu wurde ein Vorgehenskonzept erarbeitet. Es hält fest, wo und unter welchen Umständen Begegnungszonen eingeführt werden können, beschreibt die Umsetzung und die Öffentlichkeitsarbeit. Mehr Informationen zu den Begegnungszonen in Basel



Bâle, Fürstensteinerstrasse


Bâle, Laufenstrasse


Bern, Turnweg

Die Begegnungszone verbindet das Schulhausumfeld mit dem öffentlichen Spielplatz. Ein Netz aus farbigen Streifen analog der Bewegungen der Schülerinnen und Schüler sowie Sitzelemente (sog. ilos, franz.: Inselchen) besetzen den Platz auch ausserhalb des Schulbetriebs. Mit der Umsetzung erhofft sich die Stadtverwaltung das Ende des über 10-jährigen Streits um Sperrung oder nicht Sperrung dieses Strassenstücks für den MIV. Geschichtlicher Abriss von Idee bis zur Realisierung Bauphase / Planung Die über 10-jährige Forderung nach Sperrung der Strasse für den MIV zur Vergrösserung des Pausenplatzes wird mit der Schulhaussanierung inkl. Anbau Garderobentrakt an die Turnhalle 2006/07 neu lanciert. Der ebenfalls 10-jährige Widerstand von Seiten Quartierleist und kleinen Gewerbebetrieben verlangt nach einem neuen Lösungsansatz. Um ein langwieriges Beschwerdeverfahren zu verhindern, wird Ende 2008 ein Vorprojekt für eine Begegnungszone erarbeitet und anfangs 2009 mit den Betroffenen diskutiert. Trotz Unmutsbekenntnissen von Befürwortenden einer Sperrung kann die Begegnungszone im Herbst 2009 realisiert werden. Beschreibung vorher – nachher Schulhausvorplatz inkl. Trottoir waren mit Geländern von der 5.50 m breiten Fahrbahn getrennt, jedoch bestand eine Öffnung inkl. Strassenverengung als Verbindung zum gegenüberliegenden Spielplatzeingang, die Fahrbahn wurde in der grossen Pause durch die Schule mit einer Kette für den Verkehr gesperrt. Neu ist die Fahrbahn auf 3.50 verengt, die Geländer



Besenbüren, Pfosigart

Schmaler Weg im Wohnquartier mit vielen Kurven und einem kleinen Platz.



Bettlach, Chrüzliacherstrasse

Im Jahre 1981 wurde die Chrüzliacherstrasse, Teilstrecke Markusstrasse – Keltenweg, als Wohnstrasse erstellt. Dieser Ausbaustandard bedurfte auch einer speziellen Signalisation. Nach der Änderung der eidgenössischen Signaliationsverordnung am 28. September 2001 ist die Chrüzliacherstrasse als Begegnungszone umsignalisiert worden.



Bienne, Place centrale

La place carrée est revêtue d’asphalte beige clair et délimitée par une large bande à béton. Elle a été dimensionnée avec générosité et donne une impression de former un tout bien compréhensible. Cet effet  est renforcé par le mobilier, auquel il est fait recours avec parcimonie : éléments végétaux mobiles, fontaine historique, quelques bancs, l’arrêt de tram historique et la grande horloge. De légères déclivités séparent les voies, signalées comme zone de rencontre. L’espace est destiné en premier lieu aux piétons et en partie aussi aux cyclistes. La nuit, la place est éclairée par quatre grands lampadaires sur mat ainsi qu’un éclairage au sol. Le 85% des vitesses mesurées correspond à 24 km/h, ce qui est une valeur acceptable. L’analyse des six contrôles de vitesse effectués montre que 74% des véhicules contrôlés roulaient en dessous de 20 km/h. La place centrale est un point névralgique de Bienne, à la croisée des principaux espaces publics, mais également des principaux axe de déplacements. Elle revêt donc une fonction identitaire forte pour le centre ville. La place s0étend sur 55 m x 70 m est fréquentée par 10’000-12’000 véhicules chaque joue. Les jours ouvrables elle voit passer 5’000-6’000 vélos et 1’200 bus de



Birmensdorf, Chrüzweg

Die Begegnungszone Chrüzweg entstand 1995 durch grosses Engagement der Anwohnerschaft (« Fronarbeit », eigene Kostenbeteiligung, Einnahmen mit Strassenfest, Verantwortung für Bepflanzung). 10 Jahre später ist am Chrüzweg nun aber der Alltag eingekehrt und es zeigen sich auch Schwierigkeiten von langfristigen partnerschaftlichen Aufgabenteilungen zwischen Anwohnerschaft und Gemeindebehörden. Bauphase / Planung Durch Anwohner initiiert und von diesen auch baulich in « Fronarbeit » umgesetzt. Kosten durch Anwohner getragen bzw. durch Spenden und Erlös eines Strassenfestes finanziert. Beschreibung vorher – nachher Die anfängliche Euphorie ist der Realität gewichen. Dies hat wohl auch damit zu tun, dass die Kinderzahl im mehrheitlich durch Einfamilienhäuser geprägten Quartier inzwischen deutlich abgenommen hat und damit auch das direkte Interesse der Anwohner an der Begegnungszone etwas in den Hintergrund gerückt ist. Die seinerzeit partnerschaftlich übernommene Patenschaft für Pflanzenkübel wird stark vernachlässigt und die Bepflanzung nur noch Dank dem Einsatz von Einzelpersonen überhaupt « am Leben erhalten ». (Quelle: Bauverwaltung Birmenstorf)



Bolligen BE, Kirchhaus – Friedhof – Reberhaus

Bolligen nutzt die Chance das Verkehrsregime im Kernbereich zeitgemäss zu gestalten und dadurch die Attrakivität und Lebensqualität zu erhöhen. In der historischen Kernzone von Bolligen soll die Begegnungszone eine Qualitätssteigerung für alle Benutzerinnen und Benutzer bringen. Die freie Querbarkeit für Fussgänger und den erhöhten Netzwiderstand für die Verminderung des Schleichverkehrs sind die Hauptanliegen. Die Aufenthaltsqualität um wichtige öffentliche Anlagen wie Reberhaus, Kirche, Friedhof, Kindergarten und Kirchgemeindehaus soll durch die neue Zonenregelung verbessert werden.



Bremgarten bei Bern, Zentrum

Die Kalchackerstrasse übernimmt eine Zentrumsfunktion. Auf engem Raum überlagern sich hier vielfältige Nutzungsansprüche wie Schulweg, Einkaufen und Buserschliessung. Mit ihrer grossen Fahrbahnfläche war sie ausschliesslich auf den Verkehr ausgerichtet. Erneuerungsbedarf lag zudem auch vor. Deshalb wurde vom Kanton Bern in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bremgarten ein Lösungsansatz gesucht, der den unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt und den Zentrumscharakter des Ortes unterstreicht. Durch die geschaffene Begegnungszone ist ein friedliches und sicheres Nebeneinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und Nutzungen möglich. Weniger Lärm und Abgase steigern die Lebensqualität. Die Wohn- und Geschäftsnutzung ist nun gegenüber der Verkehrsfunktion stärker gewichtet und erhöht die wirtschaftliche Attraktivität des Ortes. Nicht zuletzt unterstützt die Begegnungszone auch gestalterisch die Entwicklung des Dorfzentrums und trägt zur allgemeinen Aufwertung des Ortes bei. Quellen, Literatur, Publikationen Wecker August 07; Bauphasen 2008 http://www.bremgarten-be.ch/www/90.php?page=99&id=705 Kurzbeschrieb http://www.flaneurdor.ch/home/page.aspx?archive_id=1804&a_id=1442



Genève, Gare Cornavin

La place Cornavin est traversée par les taxis, plusieurs lignes de bus, trois lignes de tram et également des voitures là où elles sortent du parking de la gare. Cependant, les usagers principaux restent les piétons : des dizaines de milliers y transitent en effet chaque jour. La zone de rencontre, avec enrobé bitumineux « scintiflex » (avec morceaux de miroir intégrés) et bandes rugueuses turquoises pour mieux freiner les véhicules, permet de donner à ces derniers le maximum de place sur cette interface intermodale.



Giubiasco, Borghetto

Totale Neugestaltung des öffentlichen Raumes aus Anlass der Erneuerung sämtlicher Leitungen. Projekt im Einvernehmen mit Gewerbetreibenden, die einen Brunnen stifteten. Auführung im Rahmen eines mehrjährigen Programmes zur Neugestaltung der Piazza Grande.



Küssnacht, Unterdorf

Der Bezirk Küssnacht baut zurzeit die Unterdorfstrasse um. Das Projekt sieht eine stark verkehrsberuhigte Strasse mit dem Prinzip der Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden vor, um den vielen Einkaufsgeschäften und Restaurants entlang der Strasse eine hohe Bedeutung beizumessen. Das Konzept sieht für Läden und Restaurants grosszügige Vorbereiche für den Aussenverkauf sowie Gartenterrassen vor. Zwischen den Fassaden wird eine homogene Strassenfläche realisiert. Entlang der Unterdorfstrasse werden keine Parkplätze markiert, sodass keine Autos mehr abgestellt werden können. Innerhalb von Begegnungszonen ist Parkierung ausschliesslich in markierten Parkfeldern erlaubt. Die bestehenden Kurzzeitparkplätze auf dem Pfarrhausplatz bleiben bestehen. Die räumliche Wirkung soll mit der Sanierung grundsätzlich geändert werden. Der Strassenraum wird von Fassade zu Fassade geführt, die heutige Optik mit Trottoir und Fahrbahn wird aufgehoben. Die raumdefinierenden Elemente sind die Gebäude, Akzente setzen die Quergassen und vor allem die Möblierung. Neu wird der Strassen- raum als eine Abfolge von strukturierten Plätzen gebildet, welche Nutzungs- möglichkeiten für die Geschäfte und die Restaurants bilden. Aus der ehemals von der Fahrbahn dominierten Unterdorfstrasse soll eine Flanier- und Begegnungszone werden. Das Konzept beruht primär auf den Bedürfnissen der FussgängerInnen. Die FussgängerInnen erhalten Vortritt vor dem motorisierten Verkehr. Die Zone ist seit September 2006 in Kraft. Sie hat sich bisher sehr bewährt,



Regensdorf, Altburg

Die Begegnungszone Altburg (Burghof- und Brunnenwiesenstrasse) weisen eine sehr schöne Gestaltung auf. Das Zentrum bildet ein gepflasterter Platz mit einem Dorfbrunnen. Die Begegnungszone ist nur für den Zubringerdienst zugelassen.